FranceMobil wieder am „Anna“: Französisch auf Rädern – eine Investition in die Zukunft

Auch die jetzige sechste Jahrgangsstufe bekam wieder Besuch aus Frankreich – diesmal von Marie Quémerais, einer jungen Studentin aus der Bretagne und Lektorin für FranceMobil. Die Schüler/-innen der 6a-g wussten schon, worum es gehen sollte: eine neue Sprache kennenlernen, sich mit der Sprache unserer europäischen Nachbarn vertraut machen. Europa funktioniert nur, wenn wir uns verstehen. Eine ganze Schulstunde lang klappte das problemlos: Unterhaltung und Spiele auf Französisch, ohne ein einziges deutsches Wort!

Am Ende der Stunde konnten sich alle vorstellen, erzählen, was sie gerne mögen, sich begrüßen und verabschieden. Sie hatten einiges über die Herkunft der jungen Französin, ihre Hobbys und ihre persönlichen Vorlieben erfahren.

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und das Institut Français Deutschland haben mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung im September wieder den Startschuss gegeben: Zwölf französische Lektoren/-innen fahren mit ihren von Renault Deutschland bereitgestellten „FranceMobil“-Fahrzeugen ein Jahr lang durchs Land, um spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu werben. Sie vermitteln Schülern und Eltern ein zeitgemäßes Frankreich-Bild, bauen das Vorurteil der schwierigen und etwas elitären Sprache ab und liefern Informationen zur Fremdsprachenwahl. FranceMobil hat in den vergangenen vierzehn Jahren mit seinen Angeboten bundesweit über eine Million Schüler/-innen an über 13.000 Schulen erreicht. Das Gymnasium bei St. Anna freut sich, wieder Gastgeber gewesen zu sein. Die Französisch-Lehrkräfte hoffen, bei ihren Schülern/-innen das Interesse an der Sprache des Nachbarlandes geweckt zu haben. Die vielen Anfragen in Deutschland zeugen vom Erfolg der „fahrenden Klassenzimmer“.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite https://francemobil.institutfrancais.de.

(Beate Schmidt)