Italienisch

Italienisch als 3. Fremdsprache

Das Fach Italienisch stellt sich vor – Ti amo, Italia(no)!

Unzählige Deutsche amano l’Italia. Und sie lieben die lingua italiana. Amore fragt nicht nach Begründung, doch es gibt handfeste Argumente für das Erlernen der italienischen Sprache.

1. Turismo – Tourismus

Viele Menschen haben ihr Herz an Italien verloren und machen sich regelmäßig auf in das Land, wo die Zitronen blühen. Sie möchten ihren Urlaub in wunderbaren Landschaften, in faszinierenden historischen Stadtzentren oder an einem besonders schönen Fleck der über 8000 Kilometer langen Meeresküste verbringen. Nicht zuletzt ziehen die weltbekannte Küche und die italienische Lebensart Jahr für Jahr Millionen von deutschen Touristen nach Bella Italia.

Unsere Liebe trifft erfreulicherweise auf Gegenliebe. Über eine halbe Million Italiener leben dauerhaft in Deutschland und bilden somit die zweitgrößte ausländische Gruppe. Hinzu kommen die jährlich hohen Besucherzahlen italienischer Touristen. Auf dem Oktoberfest beispielsweise erobern die italienischen Gäste traditionell am „Italiener-Wochenende“ die festa della birra.

 

2. Storia e Cultura – Geschichte und Kultur

Italien ist weltweit das Land mit den meisten Weltkulturerbestätten. Die Heimat der Römer und Medici beeinflusst Europa bis heute; nicht nur als Wiege der romanischen Sprachen. Italien hat nach dem Mittelalter Europa geistig, künstlerisch und wissenschaftlich eine Wiedergeburt, den rinascimento (die Renaissance), beschert.

Firenze ist das beeindruckendste Beispiel dieser neuen Blüte.

Auch die Welt der Musik spricht bis heute italienisch: von adagio bis allegro, von lento bis prestissimo. Ein Opernspielplan ist ohne italienische Komponisten unvorstellbar! Von der bildenden Kunst ganz zu schweigen: Denn was wäre die Malerei ohne die Mona Lisa oder die Sixtinische Kapelle?

 

3. Economia – Wirtschaft

Italien gehört von Beginn an zu den G7, den sieben wichtigsten Industrienationen der Welt. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Italien und Deutschland sind sehr eng; noch enger sind sie zwischen Bayern und Italien.

„Made in Italy“ steht weltweit für die gelungene Symbiose von Form und Funktionalität. Italien exportiert nicht nur Autos, Mode und Lebensmittel, sondern auch Roboter und Feinmechanik. Italien ist ein hochindustrialisiertes Land, das in vielen Bereichen Spitzentechnologie mit ausgefallenem Design verbindet.

Für den Ausbau dieser intensiven deutsch-italienischen Handelsbeziehungen braucht die Wirtschaft natürlich Nachwuchskräfte, die beide Länder kennen und beide Sprachen beherrschen.

 

4. Scuola – Schule

Das Gymnasium bei St. Anna ist das einzige staatliche Gymnasium in Augsburg, das Italienisch als 3. Fremdsprache anbietet. Jedes Jahr legen Schülerinnen und Schüler an unserer Schule das Abitur im Fach Italienisch ab.

Zusätzliche Motivation und unschätzbaren Erfahrungswert für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler stellt der seit Jahren stattfindende scambio culturale (Schüleraustausch) mit Mirano (VE) dar. Zu unserer Freude ist diese norditalienische Kleinstadt zwischen Padova und Venezia gelegen.

5. Università e Professione – Universität und Beruf

Man könnte nun einwenden: Italienische Wahlverwandtschaften schön und gut, aber die Frage nach dem Nutzen darf doch auch nicht vernachlässigt werden.

Richtig! An den meisten Universitäten in Deutschland kann man Italienisch studieren. In Bonn gibt es sogar einen deutsch-italienischen Studiengang, der zum ausgewiesenen Italienexperten führt. Oder man studiert gleich in Italien, zum Beispiel in Bologna, der ältesten Universität Europas.

So kann die italienische Sprache auch beruflich eine wichtige Bedeutung haben. Nicht nur in Verwaltung und Wirtschaft gibt es Möglichkeiten für deutsch-italienische Fachleute, auch der Kulturbereich bietet eine Vielzahl an Arbeitsfeldern.

 

Mitglieder der Italienisch-Fachschaft:

Frau Hörger

Frau Keck

Frau Linder

Herr Merk

Herr Statt

 

Lehrwerke:

Jahrgangsstufen 8-10: Buchner, Scambio

Q 11/12: Buchner, Incontri

Das neu erschienene Unterrichtswerk für Italienisch als 3. Fremdsprache, Scambio, bietet durchgehende Kontextualisierung und zielt von Anfang an auf Kompetenzorientierung und Differenzierung ab.

Das Lehrwerk bietet ein umfangreiches Angebot an Materialien:

Schülerbuch, Arbeitsheft, grammatisches Beiheft (im Unterricht regelmäßig verwendet)

Dazu: Prüfungstraining, Vokabelheft, Schüler-CD mit allen Lektionstexten, DVD mit Filmsequenzen

 

Stundentafel:

Jahrgangsstufe 8:  4 WoStden; 3 Schulaufgaben und 2 Tests (Lese- und Hörverstehen)

Jahrgangsstufe 9:  4 WoStden; 4 Schulaufgaben (1 mündlich)

Jahrgangsstufe 10: 4 WoStden; 4 Schulaufgaben (1 mündlich)

Q 11:                       4 WoStden; 1 Klausur pro Halbjahr

Q 12:                       4 WoStden; 1 Klausur pro Halbjahr (1 mündlich)

 

Wichtige Links zum Schulfach Italienisch:

www.italienisch-online-lernen.de

Aktueller G8-Lehrplan:

www.isb-gym-8-lehrplan.de

Zu genehmigten Wörterbüchern:

www.km.bayern.de/allgemein/meldung/1423/genehmigte-woerterbuecher-in-der-modernen-fremdsprache.html

 

Aktivitäten in der Schule:

Benigni beweist: „Das Leben ist schön“
Ein Bericht über das italienische Lektüre- und Filmprojekt der Q11

Von Januar bis Februar lasen wir im Q11-Italienisch-Kurs von Frau Hörger das Drehbuch von „La vita è bella“ des italienischen Schauspielers und Regisseurs Roberto Benigni. Bevor wir jedoch mit dem Lesen begannen, spielte uns Frau Hörger einen Trailer des Oscar-prämierten Films vor, zeigte uns aber nicht die Bilder. Da wir das Video also nur hörten, gingen wir davon aus, ein Buch über das Glück des Lebens, die Unbeschwertheit des Seins, ja vielleicht sogar eine Komödie zu lesen und deren Verfilmung zu sehen. Doch als wir dann die Bilder des Trailers zu sehen bekamen, waren wir sehr überrascht und betroffen durch die eigentliche Handlung der Tragikomödie:

Sie erzählt das Leben des fröhlichen Italieners Guido (Roberto Benigni), seiner Frau Dora (Nicoletta Braschi) und ihres kleinen Sohnes Giosuè (Giorgio Cantarini). Die Geschichte könnte so glücklich verlaufen, wenn die kleine Familie nicht in der Zeit des Faschismus leben würde und Guido nicht jüdischen Glaubens wäre. Am Geburtstag von Giosuè werden die drei in ein Konzentrationslager deportiert. Der Junge begreift die Bedeutung dessen noch nicht. Sein Vater, der ihn vor dem Unrecht und der nicht zu verstehenden Grausamkeit dieser Zeit bewahren möchte, erklärt ihm, der Aufenthalt im Lager sei freiwillig und ein Spiel, dessen Gewinner am Ende eine große Belohnung erhalte. Auf humorvolle, manchmal tragische, aber immer hoffnungsvolle Weise gelingt es Guido am Ende, Giosuè zu retten, er selbst kommt aber ums Leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lektüre des Werks bot uns immer wieder die Gelegenheit, unser Wissen rund um das Thema „italienischer Film“ zu erweitern. Wir erfuhren nicht nur viel über die italienische Kinogeschichte, die beliebtesten Genres der Italiener und die Geschichte der Judenverfolgung in Italien, sondern auch über die Biografie Benignis und das Motiv des Films, das oftmals an ein Märchen erinnert. Ausgewählte Szenen des Films spielten wir pantomimisch nach, während die Mitschüler erraten mussten, um welchen Teil des Films es sich handelte.

In Italien wurde die Legitimation der Komik von „La vita è bella“ häufig in Frage gestellt. Das regte uns zu einer Diskussion an, ob sich Humor und das ernste Thema der Judenverfolgung vereinen lassen, ohne das Gedenken der in der NS-Zeit ermordeten Juden zu beleidigen. Einige von uns meinten, ein solcher Humor sei nicht angebracht, da der Holocaust eine zu ernste Sache sei.

Die meisten Schüler waren jedoch der Ansicht, dass der im Film gezeigte Humor angebracht war, weil Guido ihn einsetzte, um den Gefangenen des KZs, v.a. seinem Sohn Hoffnung zu geben und das in einer Weise tat, die die Ernsthaftigkeit der Thematik immer durchscheinen ließ. Am Ende unseres Projekts hielten Fiona und Cosima ein Referat über einen Film ähnlicher Thematik von Radu Mihăileanu, welcher ebenfalls Humor einsetzte, um das Thema des NS-Regimes erträglicher zu machen und Hoffnung zu geben: „Der Zug des Lebens“ zeigt den Versuch einer jüdischen Gemeinde, der Deportation durch einen Zug zu entrinnen.

Obwohl uns der Tod Guidos am Ende des Films alle sehr bestürzte, wird uns der Ausgang des Films positiv in Erinnerung bleiben, denn letztendlich ist der kleine Giosuè mit seiner Mutter wiedervereint und die Geschichte beweist eindrücklich:

Egal wie schlimm die Wendungen im Leben sind, la vita è bella!

(Jonas Hauser, Italienisch-Kurs Q11)

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen:

Die Klasse 9a/b/c nahm im Schuljahr 2015/16 unter der Leitung von Frau Linder gleich mit zwei Wettbewerbsgruppen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil. Die Kreativbeiträge „Das Trilinguale Turnier“ (in Anlehnung an Harry Potter) und die „Hunger Games“ (in Anlehnung an die „Tribute von Panem“) wurden in drei Sprachen (Italienisch, Latein und Englisch) von den Schülern vorbereitet, gefilmt und beim Bundeswettbewerb eingereicht. Wir warten gespannt auf die Ergebnisse!

 

Italienische Pause:

Regelmäßig bereiten Schüler/-innen verschiedener Klassen eine italienische Pause vor. Buon Appetito!

 

Unterrichtsprojekt Francesco d’Assisi:

Die Italienischklasse 9ade hat unter Leitung von Frau Hörger dieses kurze Stück über die Geschichte von Francesco d’Assisi im Unterricht gestaltet. Es handelt von Francescos Kindheit bis hin zu seiner jetzigen Bedeutung in Italien. Das Stück basiert auf dem Text aus dem Italienisch-Schulbuch und wurde in Gruppen erarbeitet. Jede Gruppe schrieb ein individuelles Drehbuch und gestaltete sowohl Bühnenbild als auch Charaktere künstlerisch.

(Marietta Moors, Anna-Lena Gehrsitz)

 

Halbzeit beim deutsch-italienischen E-Mail-Projekt:

Wie lange braucht ein Brief von Deutschland nach Italien? Non importa! Denn per E-Mail klappt die Kommunikation blitzschnell! Welch tolle Möglichkeiten das Internet bietet, dürfen wir, die Italienischschüler/-innen der Klasse 9ad gerade erleben. Auf dem Foto zu sehen sind unsere italienischen Partner/-innen:

In diesem Schuljahr wurde uns von Frau Keck, unserer Italienischlehrerin hier am Anna-Gymnasium, und von Frau Zuin, einer Deutschlehrkraft an unserer Partnerschule, dem Liceo Majorana Corner in Mirano bei Venedig, ein sehr spannendes E-Mail Projekt ermöglicht. Hintergrundidee war, dass sowohl wir als auch unsere italienischen Mailpartner/-innen die jeweils andere Sprache durch häufigen Gebrauch trainieren und vertiefen können. Korrekturen nehmen diesmal nicht die Lehrkräfte vor, sondern wir Schüler/-innen selbst. Wir helfen uns gegenseitig und verbessern so unsere Sprachkenntnisse. Zudem ist das Projekt natürlich eine weitere interessante Abwechslung zum Unterricht mit dem Schulbuch.

Doch wir stehen nicht nur in stetem Kontakt mit unseren italienischen Partner(inne)n, sondern tauschen uns auch regelmäßig in angeleiteten Gesprächsgruppen über den Fortgang des Projekts aus. Dabei haben wir festgestellt, dass wir durch die jeweils zu Monatsbeginn neu von den Lehrkräften festgelegten Themen, die sich an einem ähnlichen Projekt des Goethe-Instituts orientieren, vieles über den Lebensstil in Italien gelernt haben. So haben wir zum Beispiel schon über Schule und Unterricht, Feste und Feiern, aber auch über Freunde und Freizeit gesprochen. In der Tat freuen wir uns besonders über die neuen Freundschaften, die wir durch das Projekt schließen konnten.

Die Aussicht, im kommenden Schuljahr vielleicht selbst am Schüleraustausch teilnehmen zu können, ist ebenso schön wie die Erfahrung, schon jetzt über die E-Mail-Freundschaft eine Brücke nach Italien gebaut zu haben.

(Julia Braunmüller, 9a, und Katharina Keck)

 

Tag des Italienischstudiums an der Universität Augsburg – un’esperienza italiana:

Die Universität Augsburg hatte am 26.01.2012 zum Tag des Italienischstudiums geladen und mehrere Gymnasien im Raum Augsburg nahmen daran teil. Auch wir Schülerinnen der Q11/12 des Gymnasiums bei St. Anna schnupperten Universitätsluft am Lehrstuhl der Italianistik.

Der Tag wurde eröffnet mit einer allgemeinen Vorstellung der Lehrstühle der Italianistik und der Italienischabteilung des Sprachenzentrums an der Augsburger Uni. Man stellte uns vielfältige Perspektiven vor, die ein Studium der Italianistik als Bachelor oder Masterstudiengang (z.B. Lehramt) mit sich bringt. Ganz klar ließ sich erkennen, dass die Tendenz von Italienisch in den meisten Bereichen steigend ist. Darüber referierte auch der italienische Generalkonsul aus München Filippo Scammacca del Murgo, der eigens für diese Veranstaltung an die Augsburger Uni gekommen war.

Auf Italienisch erlebten wir eine echte Lehrveranstaltung in italienischer Kultur (cultura italiana) mit Frau Dr. Balí. Interaktiv vollzogen wir in Gruppenarbeit mit den Studenten die vielen historischen Ereignisse der 150 Jahre des vereinten Italiens nach. Anschließend wurden wir von Frau Dr. Fattori Dorner in die italienische Sprachwissenschaften eingeführt und eine Studentin trug uns ein lebendiges Referat über die Varietäten des Italienischen und den Einfluss neuer Medien vor. Eine dritte Vorlesung von Herrn Dr. Groene galt der italienischen Literatur.

Die Vielseitigkeit Italiens erfreute auch unseren Gaumen, denn die Studierenden hatten uns ein üppiges „italienisches Buffet“ zubereitet. Anschließend präsentierte uns Dr. Luisa Conti von der Universität Jena eine Ausstellung über die „150 Anni dell’Unità d’Italia“, in die wir aktiv in Form eines Workshops eingebunden wurden.

Wir Schüler-innen aus der Q11/12 haben uns sehr gefreut, eine solch wunderbare erste Erfahrung an der Universität machen zu können. Bei manchen von uns ergaben sich dadurch auch „italienische Perspektiven“!

(Prisca Hagel, Q 11, und Katharina Keck)

 

Deutsch-italienischer Schüleraustausch – Scambio culturale mit Mirano 2012

Am Samstag, den 20. Oktober war es soweit: Wir konnten für eine Woche zu unserer Austauschschule, dem Liceo Ettore Majorana Elena Corner in Mirano bei Venedig fahren. Nachdem wir frühmorgens schnell die Taschen im Bus verstaut hatten und unsere Eltern ebenso schnell verabschiedet hatten, ging es Richtung Veneto, wo wir schon bald eine sonnige Woche ganz im Zeichen von amicizia, cultura e dolce vita erleben sollten.

Während der Fahrt konnten wir uns bereits mit einem Film auf Italienisch (Alla ricerca di Nemo – Findet Nemo) einstimmen. Ankunft in Mirano war um halb fünf auf dem Parkplatz des Partnergymnasiums. Voller Vorfreude, aber auch mit leichter Anspannung haben wir dann unsere italienischen Partner kennengelernt. Nachdem wir von den Gastfamilien herzlich empfangen worden sind, ging es am Abend auf ein kleines Willkommensfest. Dort haben wir zum ersten Mal die italienischen Essgewohnheiten kennengelernt. Che delizioso!

Während unseres Aufenthalts waren wir am Montag und am Mittwoch mit im Schulunterricht, wo wir es sehr spannend fanden, Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede in Schulleben und Schulorganisation festzustellen. Montags nach der Schule wurden wir von der Bildungsreferentin der Stadt Mirano feierlich in Empfang genommen. Danach konnten wir an einem interessanten Rundgang mit Besichtigung des örtlichen Castelletto sowie der künstlich angelegten Grotte unter diesem teilnehmen.

An den Tagen ohne Schule fuhren wir nach Verona und Venedig. Der Ausflug nach Verona begann am Dienstag um 8:30 Uhr. Der erste Haltepunkt war ein Hügel vor Verona, von wo wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt hatten. In der Stadt haben wir dann die wichtigsten Sehenswürdigkeiten – Arena, Piazza delle Erbe, Balkon von Romeo und Julia – zusammen mit einer Stadtführerin besichtigt. Am Nachmittag fuhren wir noch weiter nach Sirmione am Gardasee. Dort hatten wir nach einem gemeinsamen Spaziergang zu den Grotte di Catullo Freizeit und konnten das italienische Leben außerhalb der Tourismuszeiten erleben. Am letzten Tag unserer wunderschönen Zeit in Italien besuchten wir noch die Lagunenstadt Venedig (La Serenissima). Mit einer Führerin gingen wir vom Busbahnhof an der Piazzale Roma über den Ponte di Rialto hin zur Piazza di San Marco. Nach der Besichtigung der Markusbasilika fuhren wir mit dem traghetto nach Murano, der bekannten Glaserinsel, wo wir sogar in einer Werkstatt einem Glaser bei seiner kunstvollen Arbeit zuschauen konnten.

Am letzten Abend gab es noch ein Abschlussfest mit unseren Austauschpartnern, die für uns alle nun schon zu Freunden geworden sind. Am nächsten Morgen mussten wir schon früh aufstehen, da unser Bus um 8:00 Uhr Richtung Heimat abfuhr. Nach dem schweren Abschied mit den ein oder anderen Tränen fuhren wir dann mit wunderschönen Erinnerungen, vollbepackt mit großzügigen Geschenken der italienischen Gastfamilien und einer riesigen Vorfreude auf den Rückbesuch unserer Italiener im darauffolgenden März zurück nach Augsburg. Wir freuen uns schon darauf, unsere italienischen Freunde bald wiedersehen zu können und ihnen unsere Schule und unsere Heimat genauso engagiert zeigen zu können und sie für eine Woche an unserem Leben teilhaben zu lassen.

(David Salvermoser, 10d, und Katharina Keck)