Medienwagen „Käschtle“

Am Gymnasium bei St. Anna findet sich in jedem Klassenzimmer sowie in diversen Funktionsräumen ein Medienwägen „Käschtle“, insgesamt 35 Stück. In den naturwissenschaftlichen Fachräumen sind sieben modifizierte Desktopvarianten im Einsatz.

 

Ein Käschtle beinhaltet folgende wesentliche Komponenten:

  • Dokumentenkamera (das von uns zunächst verwendete Modell Samsung SDP-860 ist nicht mehr lieferbar, mittlerweile verwenden wir die Elmo L-12iD)
  • PC mit Wacom-Tablet (Stiftbedienung)
  • DVD-Player
  • 4-fach Video-/Audioumschalter zur Auswahl der gewünschten Bild-/Tonquelle
  • Tastaturschublade
  • Lautstärkeregler

Der Medienwagen wird durch einen Rolladen verschlossen und ist mobil. Der Wandanschluss über Strom-, LAN-, HDMI- und AudioKabel ist ist mit einer Zugentlastung (Stahlseil) gesichert.

Wandseitig ist ein 16:9/10 Beamer mit DVI-/HDMI-Anschluss, LAN-Verbindung und ein Paar Aktivboxen erforderlich.

Als Software für die Funktionalität „Elektronische Tafel“ kommt PDF-Annotator zum Einsatz.

Die vorbereitende Montage und Lieferung der Käschtle erfolgt durch unseren Partner music-world.

 

 

 

 

Gegenüber den an Schulen häufig verwendeten Whiteboards/Smartboards sehen wir folgende Vorteile:

  • Kostengünstig: Ein Wacom-Tablet ist deutlich günstiger als ein Whiteboard
  • Projektion auf die Wand oberhalb der Tafel: grüne Tafel bleibt erhalten; sehr große Projektionsfläche möglich; gute Sicht für alle Schüler
  • Arbeitsposition des Lehrers: mit Blick auf die Klasse
  • gesicherte Unterbringung von PC und Verkabelung
  • feste Montage von Dokumentenkamera und Tablet
  • die Dokumentenkamera ersetzt den OHP
  • die Software PDF-Annotator arbeitet mit pdf-Dokumenten (White-Board-Software verwendet in der Regel ein proprietäres Datei-Format) und ermöglicht die Verwendung von aktiven Hyperlinks im pdf-Dokument auf alle Dateitypen, die der verwendete PC öffnen kann.

Jeder Lehrer kann moderne Technik nach seinen Bedürfnissen einsetzen:

  • Schnelle Wiedergabe von CDs oder DVDs, ohne dass der Rechner eingeschaltet werden muss.
  • Die Kamera erweitert die Möglichkeiten des OHPs deutlich: Projektion aus Büchern, von Schülerheften, Gegenständen, auch mit starker Vergrößerung, möglich.
  • Die Verwendung von Audio- und Video-Materialien sowie Software wie Geogebra ist unkompliziert und ohne großen Vorbereitungsaufwand möglich.
  • Die „elektronische Tafel“ bietet neue gestalterische und methodische Möglichkeiten.
  • Die Erstellung von Unterrichtsmaterialien im PDF-Format für die „elektronische Tafel“ und der Austausch zwischen Kollegen ist einfach und nimmt immer weiter zu.

Nach über sechs Jahren praktischer Erprobung lässt sich feststellen:

Die Technik funktioniert zuverlässig und nahezu störungsfrei. Die Schüler schätzen die Bereicherungen im Unterricht, die die neuen technischen Möglichkeiten bieten, und empfinden die „elektronische Tafel“ als angenehm.

 

 

 

 

 

 

Kontakt: manfred.poeller@augsburg.de