Medienwagen „Käschtle“

Mittlerweile sind am Gymnasium bei St. Anna 37 Medienwägen „Käschtle“ und 5 modifizierte Desktopvarianten im Einsatz (Stand: Dezember 2015). Damit haben wir Vollausstattung erreicht.

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Ein Käschtle beinhaltet folgende wesentliche Komponenten:

  • Dokumentenkamera (Achtung: das von uns verwendete Modell Samsung SDP-860 ist nicht mehr lieferbar, ein gutes Ersatzprodukt schein die Elmo L-12iD zu sein)
  • PC mit Wacom-Tablet (Stiftbedienung)
  • DVD-Player
  • 4-fach Video-/Audioumschalter zur Auswahl der gewünschten Bild-/Tonquelle
  • Tastaturschublade
  • Lautstärkeregler

Der Medienwagen wird durch einen Rolladen verschlossen und ist mobil. Der Wandanschluss über Strom-, LAN-, HDMI- und AudioKabel ist ist mit einer Zugentlastung (Stahlseil) gesichert.

Wandseitig ist ein 16:9/10 Beamer mit DVI-/HDMI-Anschluss, LAN-Verbindung und ein Paar Aktivboxen erforderlich.

Schaltplan

Als Software für die Funktionalität „Elektronische Tafel“ kommt PDF-Annotator zum Einsatz.

Die vorbereitende Montage und Lieferung der Käschtle erfolgt durch unseren Partner music-world.

Gegenüber den an Schulen häufig verwendeten Whiteboards/Smartboards sehen wir folgende Vorteile:

  • Kostengünstig: Ein Wacom-Tablet ist deutlich günstiger als ein Whiteboard
  • Projektion auf die Wand oberhalb der Tafel: grüne Tafel bleibt erhalten; sehr große Projektionsfläche möglich; gute Sicht für alle Schüler
  • Arbeitsposition des Lehrers: mit Blick auf die Klasse
  • gesicherte Unterbringung von PC und Verkabelung
  • feste Montage von Dokumentenkamera und Tablet
  • die Dokumentenkamera ersetzt den OHP
  • die Software PDF-Annotator arbeitet mit pdf-Dokumenten (White-Board-Software verwendet in der Regel ein proprietäres Datei-Format) und ermöglicht die Verwendung von aktiven Hyperlinks im pdf-Dokument auf alle Dateitypen, die der verwendete PC öffnen kann.

Jeder Lehrer kann moderne Technik nach seinen Bedürfnissen einsetzen:

  • Schnelle Wiedergabe von CDs oder DVDs, ohne dass der Rechner eingeschaltet werden muss.
  • Die Kamera erweitert die Möglichkeiten des OHPs deutlich: Projektion aus Büchern, von Schülerheften, Gegenständen, auch mit starker Vergrößerung, möglich.
  • Die Verwendung von Audio- und Video-Materialien sowie Software wie Geogebra ist unkompliziert und ohne großen Vorbereitungsaufwand möglich.
  • Die „elektronische Tafel“ bietet neue gestalterische und methodische Möglichkeiten.
  • Die Erstellung von Unterrichtsmaterialien im PDF-Format für die „elektronische Tafel“ und der Austausch zwischen Kollegen ist einfach und nimmt immer weiter zu.

Nach über vier Jahren praktischer Erprobung lässt sich feststellen:

Die Technik funktioniert zuverlässig und nahezu störungsfrei. Die Schüler schätzen die Bereicherungen im Unterricht, die die neuen technischen Möglichkeiten bieten, und empfinden die „elektronische Tafel“ als angenehm.

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Kontakt: manfred.poeller@augsburg.de