Informationen zur Chorklasse bzw. Digitalen Klasse

Chorklasse

Die Chorklasse unterscheidet sich nur im Musikunterricht von einer „regulären“ 5. oder 6. Klasse.

Im Rahmen des regulären Pflichtunterrichts im Fach Musik lernt jede Schülerin und jeder Schüler in der Gemeinschaft der Gruppe den Umgang mit der eigenen Stimme. Geeignet ist die Chorklasse für jedes Kind, da keine musikalischen Vorkenntnisse nötig sind.

Wir wollen an unserer Schule eine Chorklasse einrichten, um Musik gemeinsam zu erleben: Wer selbst Musik macht, kann Musik auch begreifen. Beim Singen entwickelt sich ein umfassendes Körperbewusstsein. Musiktheorie (Notenschrift, Formen- und Harmonielehre) wird in und an der Praxis erworben. Außerdem fördern Singen und Musizieren in der Gemeinschaft die Teamfähigkeit, gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung. Schließlich bereiten gemeinsame Konzerterlebnisse Freude. Musik schafft Brücken und Gemeinschaft, wo Sprache allein nicht ausreicht.

Kann die Teilnahme an der Chorklasse Auswirkungen auf andere Fächer haben? Die Stimmbildung fördert einen sicheren und souveränen Umgang mit der Sing- und Sprechstimme. Wer aktiv singt und musiziert, lernt außerdem besser zuzuhören.

Was sind nun die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Chorklasse?
Ihr Kind sollte grundsätzlich Freude am Singen und eine Bereitschaft zur Arbeit an der eigenen Stimme und Aufgeschlossenheit für das gemeinsame Agieren zeigen.

Die Chorklasse wird über zwei Jahre hinweg geführt. Je nach Interessenslage kann dann das Chorsingen im Wahlfachbereich in den Schulchören, in Vokalensembles oder den Schulbands fortgeführt werden.

Digitale Klasse

In der Digitalen Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler darauf vorbereitet werden, selbstverständlich mit digitalen Medien unabhängig von Zeit und Raum lernen zu können. Nach der Pandemie sollen Arbeitstechniken, die während dieser Zeit verwendet wurden, weitergepflegt und eingeübt werden.

Die Digitalisierung wird weitere Fortschritte machen und es ist wichtig, dass Schüler dabei möglichst früh in der Schule vorbereitet werden, um die für das erfolgreiche Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert notwendigen Kompetenzen erwerben zu können.

Dabei soll aber mit dem nötigen pädagogischen Augenmaß vorgegangen werden, d.h. nicht Digitalisierung um jeden Preis! Es soll nicht flächendeckend in allen Fächern und allen Stunden damit gearbeitet werden, sondern nur wenn es sinnvoll ist und einen echten Mehrwert bringt.

In der „Digitalen Klasse“ soll der technische, soziale, aber auch kritische Umgang mit digitalen Medien im Vordergrund stehen. Auch der kreative Umgang mit diesen Medien soll eingeübt werden:
z.B. Erstellen eigener Videos und Tondokumente, bei denen musische und künstlerische Fähigkeiten sehr wichtig sind und gefördert werden.

Dabei soll vor allem mit den sogenannten 2-in-1-Geräten, die als Notebook und auch als Tablet nutzbar sind, oder Tablets gearbeitet werden; die Schüler/-innen können ihre eigenen Geräte mit in die Schule bringen und verwenden. Es ist aber nicht nötig, dass ein eigenes Gerät angeschafft werden muss. Wir werden in der Schule Tablets zur Verwendung in dieser Klasse zur Verfügung stellen.

Heinz Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, formuliert unser Anliegen folgendermaßen:

Unser Ziel auch für die Zeit nach Corona ist der digital unterstützte Präsenzunterricht, der einerseits auf die Stärke des direkten personalen Austausches setzt und andererseits auch die zusätzlichen Chancen digitaler Vernetzung und Kommunikation umfassend nutzt.