{"id":2299,"date":"2017-05-31T19:15:16","date_gmt":"2017-05-31T17:15:16","guid":{"rendered":"http:\/\/gym-anna.de\/wordpress\/?p=2299"},"modified":"2017-06-01T15:13:01","modified_gmt":"2017-06-01T13:13:01","slug":"griechische-gastfreundschaft-ein-herrlicher-aufenthalt-in-thessaloniki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gym-anna.de\/wordpress\/?p=2299","title":{"rendered":"Griechische Gastfreundschaft &#8211; ein herrlicher Aufenthalt in Thessaloniki"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/gym-anna.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/k-Thessaloniki-2017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-2303 alignleft\" src=\"http:\/\/gym-anna.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/k-Thessaloniki-2017-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/gym-anna.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/k-Thessaloniki-2017-150x150.jpg 150w, https:\/\/gym-anna.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/k-Thessaloniki-2017-570x570.jpg 570w, https:\/\/gym-anna.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/k-Thessaloniki-2017-380x380.jpg 380w, https:\/\/gym-anna.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/k-Thessaloniki-2017-285x285.jpg 285w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Nach zweieinhalbst\u00fcndiger Flugreise kamen wir am 24.04.2017 in Thessaloniki an, wo wir auch gleich herzlich von unseren Gastfamilien empfangen wurden. Zu Hause bei unseren Gastfamilien machten wir alle dieselbe Erfahrung: Griechen essen sehr kalorienhaltig, sehr viel und vor allem sehr oft! Ein paar Stunden sp\u00e4ter trafen wir deutschen Sch\u00fcler\/-innen uns wieder in der Innenstadt und unsere Austauschpartner\/-innen er\u00f6ffneten uns, dass wir nun alle in Gruppen aufgeteilt in sogenannte &#8222;Escape-Rooms&#8220; gehen w\u00fcrden, R\u00e4ume, die man nur durch das L\u00f6sen praktischer R\u00e4tsel wieder verlassen kann. Auch wenn wir anfangs Kommunikationsschwierigkeiten hatten, da wir uns ja nur auf Englisch verst\u00e4ndigen konnten und sehr viel Teamwork gefragt war, gelang es jedem einzelnen Team, seinem Raum zu entkommen. Im Endeffekt hat uns dieses Spiel noch ein entscheidendes St\u00fcck mehr zusammengeschwei\u00dft.<\/p>\n<p><span style=\"background-color: #99cc00;\"><!--more--><\/span>Den Abend lie\u00dfen wir selbstverst\u00e4ndlich mit einem gemeinsamen Essen ausklingen. Dazu trafen wir uns in einer Taverne in Hafenn\u00e4he und selbst Frau Linder, Herr Herrmann und die griechischen Lehrer und Eltern leisteten uns Gesellschaft. Und auch wenn wir deutschen Sch\u00fcler\/-innen dachten, es w\u00e4re nicht m\u00f6glich, dass man noch mehr essen k\u00f6nne, als wir es schon mittags getan hatten, so wurden wir doch eines Besseren belehrt, als es zum Nachtisch zwei selbstgebackene Geburtstagstorten f\u00fcr ein M\u00e4dchen aus unserer deutschen Reisegruppe gab, das an diesem Tag 16 geworden war. Am ersten ganzen Tag unseres Austauschs begleiteten wir unsere Griechen in ihre Schule und durften erfahren, wie man im heutigen Griechenland Altgriechisch unterrichtet. Das Faszinierende daran war, dass es mehr von einer Geschichtsstunde zu haben schien als von einer Griechischstunde, wie wir sie kennen. Des Weiteren durften wir einer Deutschstunde beiwohnen. Nachmittags machten wir eine Sightseeingtour durch Thessaloniki, dank der wir sowohl die bildsch\u00f6ne Aussicht von der Stadtmauer auf die umliegende Landschaft und das im Sonnenlicht glitzernde Meer als auch die Ohrfeige, die einer unserer Mitsch\u00fcler beim Versuch, vom Dach des Sightseeing-Busses zu filmen,von einer Mitsch\u00fclerin erhielt, wohl niemals vergessen werden. Nach dem Ende unserer Tour teilten wir uns wieder in kleinere Gr\u00fcppchen ein, so dass mir und drei Mitsch\u00fclern eine wundersch\u00f6ne Bootsfahrt \u00fcber das Meer im Sonnenuntergang verg\u00f6nnt war.<\/p>\n<p>Am zweiten Tag fuhren wir ohne die griechischen Sch\u00fcler\/-innen nach &#8222;Pella&#8220; (griech. \u03a0\u03ad\u03bb\u03bb\u03b1) \u2013 zur Zeit Philipps II. und Alexanders des Gro\u00dfen die Hauptstadt des antiken Makedonien. Wir hatten eineinhalb Stunden Zeit, um uns selbst die antike Ruinenstadt anzusehen. Dass wir im Gegensatz zu anderen Schulklassen, die den Ort besichtigten, keine F\u00fchrung hatten, erwies sich als positiv, denn so konnten wir unser Wissen \u00fcber antike Architektur, das wir uns in den letzten drei Jahren angeeignet hatten, selbst anwenden. Anschlie\u00dfend fuhren wir in das zur Anlage geh\u00f6rende Museum, in dem alle in Pella gefundenen Sch\u00e4tze aufbewahrt sind. Dort fanden wir auch die Antworten auf alle offen gebliebenen Fragen zur antiken Stadt. Gegen Mittag fuhren wir weiter nach Edessa, zu deren Sehensw\u00fcrdigkeiten vor allem die atemberaubenden Wasserf\u00e4lle am Stadtrand z\u00e4hlen. Nach ca. drei Stunden des Staunens, der Sprachlosigkeit \u00fcber all die Sch\u00f6nheit und unz\u00e4hliger Gruppenfotos machten wir uns wieder auf den Weg zur\u00fcck nach Thessaloniki. Dort gingen wir, wieder mit unseren Austauschpartnern\/-innen, noch einmal zur Stadtmauer, um sie genauer zu inspizieren als am Vortag. Den Abend verbrachten wir alle getrennt in unseren uns r\u00fchrend umsorgenden Gastfamilien.<\/p>\n<p>Am dritten Tag unseres Austauschs durften wir mit Mrs. Politou, einer \u00fcberaus unterhaltsamen griechischen Englischlehrerin, unseren Vormittag verbringen. Sie besuchte mit uns Museen, Kirchen, predigte uns die Historie Thessalonikis und zeigte uns vor allem den Ort, an dem man den besten Kaffee kriegen kann. Gegen Mittag sahen wir uns dann ein Theaterst\u00fcck an, inszeniert von einem Kollegen Mrs. Politous und unseren Austauschpartnern\/-innen: Thema war die tragische Figur Helena, die wir alle aus der \u201eIlias\u201c kennen. Den Rest des Tages verbrachten wir, nachdem wir noch alle gemeinsam zu Mittag gegessen hatten, wieder getrennt.<\/p>\n<p>Der vierte Tag f\u00fchrt uns deutsche Sch\u00fcler\/-innen zusammen mit unseren Austauschpartnern\/-innen nach Dion (griech. \u0394\u03af\u03bf\u03bd). Diese Grabungsst\u00e4tte liegt am Fu\u00df des Berges Olymp (griech.\u038c\u03bb\u03c5\u03bc\u03c0\u03bf\u03c2), jenes Berges, von dem aus die G\u00f6tter vor \u00c4onen \u00fcber das Schicksal der Menschen bestimmt haben sollen, wenn man dem Mythos Glauben schenkt. Und den Berg zu sehen, \u00fcber den wir nun schon so viel \u00fcbersetzt hatten, war (wenigstens f\u00fcr mich) ein unglaubliches Erlebnis. Das \u00f6rtliche Museum zog den Spannungsbogen in die L\u00e4nge, denn dort waren auf drei Etagen verteilt weltber\u00fchmte Statuen, in Stein gehauene Bilder und Vasenmalereien. Jede einzelne hatte man schon einmal gesehen, auf Bildern oder in Dokumentationen, aber sie im Original in greifbarer N\u00e4he zu haben und sogar ber\u00fchren zu k\u00f6nnen, \u00fcbertraf alles, was wir uns von diesem Tag erhofft hatten. Ausklingen lie\u00dfen wir unseren Ausflug, indem wir alle an den Strand fuhren und dort f\u00fcnf sehr sch\u00f6ne Stunden verbrachten. Abends teilten wir uns zwar wieder auf, doch ein paar von uns verbrachten den Abend im Hafen, gemeinsam Kaffee trinkend direkt am Wasser und den Sonnenuntergang genie\u00dfend.<\/p>\n<p>Den letzten ganzen Tag unserer Reise verbrachten wir vormittags in einem Museum, in dem die Goldsch\u00e4tze Alexanders des Gro\u00dfen ausgestellt waren. Angeleitet wurden wir von der unersetzlichen Mrs. Politou, die uns nach dem Verlassen des Museums bereits verabschieden musste, da sie am folgenden Tag nicht mit zum Flughafen kommen konnte. Den Nachmittag verbrachten wir alle getrennt, doch abends trafen wir uns wieder etwas au\u00dferhalb der Stadt bei einer griechischen Sch\u00fclerin, die f\u00fcr uns zum Abschied eine Poolparty schmiss, aus der jede Menge gro\u00dfartiges Essen, nasse Klamotten und die Vermittlung deutscher Volkslieder resultierten.<\/p>\n<p>Der letzte Tag (30.04.2017) l\u00e4sst sich in einem Wort ziemlich gut zusammenfassen: Trennungsschmerz! Denn wir alle hatten unendliches Gl\u00fcck, was unsere jeweiligen Austauschpartner\/-innen anlangt. Jeder hat sozusagen sein griechisches seelisches Spiegelbild zugeteilt bekomme und niemand trennt sich gerne von seiner sch\u00f6neren braungebrannten H\u00e4lfte. Und gerade als durch tausende Versprechen eines baldigen Wiedersehens alle Tr\u00e4nen versiegt waren, begann Herr Herrmann am Terminal Opern-Arien zu schmettern und alles begann von vorne &#8230;<\/p>\n<p>Vielen Dank an unsere Begleitlehrkr\u00e4fte, die uns diesen Austausch erm\u00f6glicht haben!<\/p>\n<p>(Yuma Hoven, 10 b)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach zweieinhalbst\u00fcndiger Flugreise kamen wir am 24.04.2017 in Thessaloniki an, wo wir auch gleich herzlich von unseren Gastfamilien empfangen wurden. Zu Hause bei unseren Gastfamilien machten wir alle dieselbe Erfahrung: Griechen essen sehr kalorienhaltig, sehr viel und vor allem sehr oft! 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