



Was kreucht und fleucht eigentlich auf unserem Pausenhof? Wie steht es um die Wasserqualität unseres Schulteichs? Und was verraten uns die Flechten an den Bäumen über die Luft, die wir hier jeden Tag atmen?
Im Rahmen des Biologieunterrichts bei Frau Trebbels führte die Jahrgangsstufe 13 eine umfassende ökologische Inventur des Schulgeländes durch. Ziel der Untersuchung war die Analyse der lokalen Biodiversität sowie die Bewertung der Umweltqualität mittels empirischer Feldmethoden.
Das methodische Spektrum umfasste floristische und faunistische Kartierungen, wobei insbesondere die Identifikation der Avifauna über akustische Monitoring-Verfahren im Fokus stand. Die Untersuchung des schuleigenen Teich-Ökosystems erfolgte durch eine Kombination aus chemischer Analytik und mikroskopischer Bestimmung der Mikrofauna, um die Gewässergüteklasse zu determinieren.
Zusätzlich dienten bodenkundliche Probenahmen sowie die systematische Erfassung der Flechtenvegetation als Bioindikatoren zur Einschätzung der Bodenbeschaffenheit und der lokalen Luftqualität. Die im Kurs von Frau Trebbels erhobenen Daten verdeutlichen die Funktion des Schulgeländes als Trittsteinbiotop und boten den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, komplexe ökologische Wechselwirkungen durch eigene Datenerhebung und laborgestützte Auswertung unmittelbar nachzuvollziehen.
Silke Trebbels
