Mittlerweile sind am Gymnasium bei St. Anna 32 Medienwägen „Käschtle“ und 4 modifizierte Desktopvarianten im Einsatz (Stand: November 2014).

Ein Käschtle beinhaltet folgende wesentliche Komponenten:
- Dokumentenkamera (Achtung: das von uns verwendete Modell Samsung SDP-860 ist Stand 11/14 wohl nicht mehr lieferbar)
- PC mit Wacom-Tablet (Stiftbedienung)
- DVD-Player
- 4-fach Video-/Audioumschalter zur Auswahl der gewünschten Bild-/Tonquelle
- Tastaturschublade
- Lautstärkeregler
Der Medienwagen wird durch einen Rolladen verschlossen und ist mobil. Der Wandanschluss über Strom-, LAN-, HDMI- und AudioKabel ist ist mit einer Zugentlastung (Stahlseil) gesichert.
Wandseitig ist ein 16:9/10 Beamer mit DVI-/HDMI-Anschluss, LAN-Verbindung und ein Paar Aktivboxen erforderlich.
Als Software für die Funktionalität „Elektronische Tafel“ kommt PDF-Annotator zum Einsatz.
Die vorbereitende Montage und Lieferung der Käschtle erfolgt durch unseren Partner music-world.
Gegenüber den an Schulen häufig verwendeten Whiteboards/Smartboards sehen wir folgende Vorteile:
- Kostengünstig: Ein Wacom-Tablet ist deutlich günstiger als ein Whiteboard
- Projektion auf die Wand oberhalb der Tafel: grüne Tafel bleibt erhalten; sehr große Projektionsfläche möglich; gute Sicht für alle Schüler
- Arbeitsposition des Lehrers: mit Blick auf die Klasse
- gesicherte Unterbringung von PC und Verkabelung
- feste Montage von Dokumentenkamera und Tablet
- die Dokumentenkamera ersetzt den OHP
- die Software PDF-Annotator arbeitet mit pdf-Dokumenten (White-Board-Software verwendet in der Regel ein proprietäres Datei-Format) und ermöglicht die Verwendung von aktiven Hyperlinks im pdf-Dokument auf alle Dateitypen, die der verwendete PC öffnen kann.
Jeder Lehrer kann moderne Technik nach seinen Bedürfnissen einsetzen:
- Schnelle Wiedergabe von CDs oder DVDs, ohne dass der Rechner eingeschaltet werden muss.
- Die Kamera erweitert die Möglichkeiten des OHPs deutlich: Projektion aus Büchern, von Schülerheften, Gegenständen, auch mit starker Vergrößerung, möglich.
- Die Verwendung von Audio- und Video-Materialien sowie Software wie Geogebra ist unkompliziert und ohne großen Vorbereitungsaufwand möglich.
- Die „elektronische Tafel“ bietet neue gestalterische und methodische Möglichkeiten.
- Die Erstellung von Unterrichtsmaterialien im PDF-Format für die „elektronische Tafel“ und der Austausch zwischen Kollegen ist einfach und nimmt immer weiter zu.
Nach über drei Jahren praktischer Erprobung lässt sich feststellen:
Die Technik funktioniert zuverlässig und nahezu störungsfrei. Die Schüler schätzen die Bereicherungen im Unterricht, die die neuen technischen Möglichkeiten bieten, und empfinden die „elektronische Tafel“ als angenehm.
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Kontakt: manfred.poeller@augsburg.de



