Category Archives: Aktuelles aus dem Schulleben

Impressionen des Jazz-Abends 2019

„Wir sind die Jaaaaazz Babies“ – mit diesen Worten eröffnete Wolfgang Bauerfeind den diesjährigen Jazzabend am 28.02.2019 in der stimmungsvoll dekorierten Turnhalle des Gymnasiums bei St. Anna. Im ersten Teil des Konzerts war neben Standards wie „Blue Bossa“, „Mercy Mercy Mercy“ oder dem Gershwin-Klassiker „Nice Work If You Can Get It“ mit „Pippin der Kurze“ auch die Komposition des Vaters eines Jazzbabies zu hören. Nach der Pause eröffnete die Funk´n´Blues-Band Bibof Deluxe,
bevor zum Abschluss des Abends die Jazzbabies ein zweites Mal die Bühne betraten und sich nach fast drei Stunden Musik mit dem Thema der „Sendung mit der Maus“ und zwei Zugaben in die Faschingsferien verabschiedeten.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Beteiligten, insbesondere das diesjährige Bewirtungsteam der Klasse 9pM!

(Bernhard Förstl)

Känguru der Mathematik

Am 21. März 2019 ist es wieder soweit: Es ist Känguru-Tag in Europa!

Das „Anna“ schickt diesmal 471 Schülerinnen und Schüler ins Rennen um die höchste Punktzahl und den weitesten Kängurusprung. In der knapp bemessenen Zeit von 75 Minuten sind 30 knifflige Aufgaben zu lösen, die neben Grundkenntnissen aus dem Unterricht auch tieferes Verständnis sowie etwas Pfiffigkeit und Kreativität erfordern. Auf die Siegerinnen und Sieger warten Preise in Form von Büchern, Spielen oder Experimentierkästen.

Die Fachschaft Mathematik wünscht viel Spaß und Erfolg beim Knobeln!

(Bettina Haltmayer)

Der Countdown für den nächstjährigen Transalp läuft – zu Besuch bei Deuter

Nur noch ein halbes Jahr – dann werden wir, die beiden P-Seminare Transalp der Q11, endlich unser großes Projekt, die Alpenüberquerung mit dem Mountainbike, durchführen. Mit den Vorbereitungen dafür haben wir aber natürlich schon längst begonnen. So suchen wir beispielsweise schon fleißig nach Sponsoren, planen unsere genauen Routen und testen unsere Fitness beim Spinning. Der Besuch bei der Firma Deuter in Gersthofen am 28.02.2019 stellte dann einen weiteren lehrreichen und wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zum Transalp dar: Die Etappe begann mit einem kurzen Einblick in die Firmengeschichte von Deuter, vorgestellt von Herrn Kullmann. Für uns alle war dabei die Entwicklung der Transalpin-Rucksäcke besonders interessant. Denn wie schon der „Vater des Transalps“, Andi Heckmair, werden auch wir bei der Alpenüberquerung unser Gepäck selbst zu tragen haben, wofür wir uns mit Rucksäcken von Deuter ausstatten wollen. (mehr …)

Redaktionslunch bei der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“

Gedruckte Zeitungen genießen einen sehr guten Ruf, insbesondere hinsichtlich Faktoren wie Seriosität und Glaubwürdigkeit. Allerdings haben sie ein gewaltiges Problem: Sie sprechen die Jugendlichen von heute, die in einigen Jahren auch zu ihren zahlenden Abonnenten gehören sollen, (noch) nicht so an, dass diese sie der Konkurrenz der digitalen Medien vorziehen würden. Wie können die Zeitungsredaktionen ihr Angebot also attraktiver für Heranwachsende und junge Erwachsene gestalten? Und was bewegt die Jugend von heute eigentlich? Über diese und andere Fragen durften wir, Johannes, Paula, Max und Sofie (alle Q11), am 27.02.2019 beim Redaktionslunch mit den führenden Redakteuren der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“, zu dem uns unser Schulleiter Herr Schwertschlager begleitete, diskutieren. (mehr …)

Gedicht des Monats März

„Aller guten Dinge sind drei“

 

Wenn Vögel zwitschern und Blumen blühen,

Dann weiß man: Der Frühling, der ist da!

Wenn grüne Gräser ihren Duft versprühen,

Dann geht es den Menschen wieder wunderbar:

 

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Mathematik-Olympiade – erfolgreiche Landesrunde  

Vom 22. bis 24. Februar 2019 fand in Würzburg die zentrale bayerische Landesrunde der internationalen Mathematik-Olympiade für die Jahrgangsstufen 7 bis 12 statt. Eingeladen wurden nur die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den ersten beiden Runden. Von unserer Schule konnten sich Jessica und Clementine aus den Jahrgangsstufen 10 und 11 qualifizieren. Jessica war dann auch bei dieser Runde wieder sehr erfolgreich: Sie gewann einen dritten Preis und erhielt außerdem eine Einladung zu einem Trainingsseminar, bei dem die Mitglieder der bayerischen Mannschaft für die deutsche Endrunde ausgewählt werden!

Für die „Kleinen“ aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 gab es eine regionale Landesrunde an der Universität Augsburg. Hier hatten sich Frieda und Robert aus der Jahrgangsstufe 5 sowie Moritz und Konstantin aus der 6. Jahrgangsstufe qualifiziert. Robert gewann einen zweiten Preis, Moritz und Frieda einen dritten Preis.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Leistungen!

(Bettina Haltmayer für die Fachschaft Mathematik)

SSD-Tag 2019

„Schulsanitäter bitte ins Sekretariat kommen, Schulsanitäter!“, ertönt eine Durchsage durch die Klassenzimmer des Gymnasiums bei St. Anna. Doch wer sind besagte Schulsanitäter? Und was machen sie überhaupt? Am Mittwoch, den 20. Februar 2019, brachten wir, insgesamt zehn Ersthelferinnen und -helfer, in jeweils zwei Schulstunden den 5. Klassen die Themen „Schulsanitätsdienst“ und „Erste Hilfe“ näher. Zuerst stellten wir uns vor: Im laufenden Schuljahr sind wir 20 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 7 und 10, anzutreffen während der gesamten Unterrichtszeit und bei Schulveranstaltungen, wie zum Beispiel dem Unterstufenball. Unsere Ausbildung beinhaltet mindestens einen Erste Hilfe-Kurs und der Eine oder Andere wird auch ermutigt, in eine Hilfsorganisation einzutreten und sich zum professionellen Sanitäter schulen zu lassen. Damit nicht nur wir Schulsanitäter bestmöglich für den Notfall vorbereitet sind, wurden auch die meist zehnjährigen Annenserinnen und Annenser von uns als Ersthelfer geschult. (mehr …)

Skilager des Sportadditums der Q 11

Am 19.02.2019 begann unsere abenteuerliche, aber auch sehr lustige Reise nach Oberstdorf, denn wir hatten eine entsprechende Bahnfahrt, sogar ohne Verspätung, verpassten aber in Oberstdorf erst einmal den Anschlusszug und stiegen zwei Haltestellen zu spät aus. Letztendlich kamen wir aber doch in der Jugendherberge in Kornau an, wo Frau Bolg und Herr Sixt uns schon erwarteten. Den ersten Abend ließen wir gemeinsam in einer Apres´-Ski-Bar vor Ort ausklingen und die Vorfreude auf das Skifahren wuchs von Minute zu Minute. Der Mittwoch begrüßte uns schon in der Früh mit strahlendem Sonnenschein und so ging es nach einem ausgiebigen Frühstück endlich auf die Piste. Das Fellhorn zeigte sich von seiner besten Seite, also fuhren wir wie die Weltmeister etliche Abfahrten und hätten am liebsten unsere Skier gar nicht abgeschnallt. Wie viel Spaß wir hatten, sieht man in unserem Video. (mehr …)

Worte finden für das Unfassbare – Exkursion nach Dachau mit Schreibwerkstatt auf der Blutenburg

Am Morgen des 13.02.2019 trafen sich 42 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9P und 9L mit Frau Peter, Frau Kraft und Herrn Port, um gemeinsam mit dem Bus nach Dachau zu fahren. Dort erwartete sie eine Führung über das Außengelände der KZ-Gedenkstätte. Mirjam Spandri, Volontärin der Gedenkstätte, hatte für die einzelnen Stationen passende Texte ausgewählt, die von den Schülerinnen und Schülern der 9P wechselweise vorgetragen wurden. Durch den Vortrag von Gedichten und epischen Texten der ehemaligen Lagerinsassen Edgar Kupfer-Koberwitz, Edmont Michelet und Walter Buzengeiger wirkten das ehemalige Jourhaus, der Schubraum, der Bunker, die Bewachungsanlage, die Totenkammer und die Baracke noch authentischer. Die zynische Lüge „Arbeit macht frei“ im Eingangstor veranlasste Kupfer-Koberwitz zu einem entlarvenden Sonett aus der Häftlingsperspektive:

Die Lüge im Tor

„Arbeit macht frei“ ist mitten im Tor

In Eisen geschmiedet zu sehn,-

Die Augen halten staunend davor,

jedes Mal wenn durchs Tor wir gehen.-

Arbeit macht frei,- so lügen sie

Arbeit macht frei,- so trügen sie,

Arbeit macht frei,- doch zahlen sie

Arbeit mit Tod zurück.-

Arbeit macht frei,- das ist der Hohn,

Arbeit macht frei,- o Deutschlands Sohn,

Arbeit macht nicht frei!-

So sieh es doch, was alle sehn.

„Der Tod macht frei!“- „das sollte stehn:

„Tod löst die Tyrannei“

(Edgar Kupfer-Koberwitz: Dachauer Tagebücher. Aufzeichnungen des Häftlings 24814, München 1997, S. 540)

Nina Schiffner, die Gästeführerin, kam im Bunker auf die Geschichte ihres Großvaters zu sprechen, der einer der ersten Häftlinge in Dachau war, welches 1933 eröffnet wurde. Da er noch vor dem Zweiten Weltkrieg als Regimekritiker (Kommunist) inhaftiert wurde, hatte er das Glück, an einem Gnadentag entlassen zu werden. Dennoch musste er neun Tage Dunkelhaft im Bunker erdulden, unter Bedingungen, die man sich nicht vorstellen kann und will. Die Situation der Häftlinge verschärfte sich nach Kriegsbeginn zusehends. Gut nachvollziehen lässt sich das in der Rekonstruktion der Baracke, in der die unterschiedlichen Aufteilungen der Stuben begehbar sind. Schiffner schilderte drastisch die Schikane-Maßnahmen, die zu der räumlichen Enge, der Kälte, dem Hunger und der völlig fehlenden Privatsphäre hinzukamen. So mussten jeden Morgen die Strohmatratzen und die Betten akkurat rechtwinklig geformt, die Karos dabei parallel ausgerichtet werden. Bei geringstem Regelverstoß wurde das gesamte Bettzeug aus dem Fenster geworfen und blieb bis zum Abend bei jeder Witterung dort liegen:

„Die gesamte Ordnung im Block ist darauf ausgerichtet, den Menschen ständig das Gefühl ihrer Bedeutungslosigkeit, die Notwendigkeit, sich dem Zwang zu fügen, vor Augen zu halten. Die Handtücher müssen dreigefaltet im Spind hängen, sie werden niemals trocken, aber die Ordnung ist gewahrt. Sofort nach dem Wecken müssen wir Betten bauen, eine ganze Wissenschaft hier in Dachau. Die Strohsäcke dürfen nicht die geringste Ausbuchtung zeigen, die Pölster müssen ausgerichtet sein, selbst das Karomuster auf dem Bezug muss parallel mit den Linien geführt sein.“ (Hermann Langbein: Die Stärkeren. Ein Bericht aus Auschwitz und anderen Konzentrationslagern, Köln 1982, S.60)

Allerdings gab es noch weitere drakonische Strafmaßnahmen, welche im Schubraum dokumentiert werden. Dort mussten sich die Neuankömmlinge völlig entkleiden und alle persönlichen Gegenstände abliefern. Dies wurde akribisch dokumentiert, für den Fall, dass der Häftling wieder entlassen werden sollte und seine persönliche Habe zurückerhielt. Die Bürokratiewut der SS zeigt sich auch darin, dass die Hinterbliebenen der Opfer schriftlich benachrichtigt wurden und auf Verlangen und gegen Bezahlung sogar die Asche der Toten erhalten konnten. Da die Verbrennungen massenweise stattfanden, war es natürlich unmöglich, die richtigen Überreste zu finden. Diese wurden, wie alles, was den Toten abgenommen wurde, zu Geld gemacht und als Dünger für die Felder verkauft. Alle diese Maßnahmen hatten das Ziel, den Lagerinsassen ihre Würde zu nehmen und ihnen ihre Wehrlosigkeit vor Augen zu führen. Um der ständigen Willkür und der Aussichtslosigkeit zu entkommen, gab es viele, die „in den Zaun gingen“, der unter Strom stand und von den schwerbewaffneten Wachen gesichert wurde. Nina Schiffner beendete die Führung mit dem bekannten Text von Martin Niemöller, der die Folgen der Passivität der Mitbevölkerung zeigt:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der demonstrieren konnte.“

Im Anschluss an die Führung fuhren beide Klassen nach einer kurzen Mittagspause mit dem Bus nach Pasing zum Schloss Blutenburg, in dem das weltweit größte Archiv von Kinder- und Jugendbüchern und diverse Museen, u.a. das Erich-Kästner-Museum und eine Brüder-Grimm-Ausstellung, untergebracht sind, welche von der Klasse 9L besichtigt wurden. Die 9P durfte an einer Schreibwerkstatt unter der Leitung des Lektors Frank Griesheimer teilnehmen, der einige bekannte Kinder- und Jugendbuchautoren betreut (hat), darunter die im Januar verstorbene Miriam Pressler, Klaus Kordon oder auch Michael Endes posthum erschienenes Fragment über den Raubritter Rodrigo Raubein. Momentan auf der Spiegel-Bestsellerliste steht die von ihm lektorierte Neuauflage des Tagebuchs der Anne Frank, welches von Miriam Pressler in erweiterter Fassung neu übersetzt wurde. Nach einer kurzen Einführung sollten die Schülerinnen und Schüler die Erfahrungen am Vormittag in ein Wort fassen. Auffallend an der Sammlung war die Häufigkeit von Abstrakta wie Rassen, Entsetzen, Demütigung, aber auch entmenschlicht, unmenschlich und menschenverachtend. Danach stellte Herr Griesheimer den Jugendlichen zwei Schreibaufgaben zur Wahl. Sie konnten entweder einen Brief aus dem KZ schreiben oder einen Auszug aus Agnes Sassoons autobiografischem Zeugnis „Überlebt“ fortsetzen. Dieser endete mit den Worten: „Im ‚Umkleideraum‘ erblickte ich Alex zum ersten Mal.“ Nach 25 Minuten Schreibzeit und einer kurzen Pause hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Texte lektoriert und kommentiert zu bekommen. Interessant waren die unterschiedlichen Zugangsweisen, der Wechsel der Perspektiven und teilweise unerwartete Handlungsverläufe. Am Ende durften die jungen Autorinnen und Autoren ihre Texte zur Archivierung in der Blutenburg zur Verfügung stellen.

Begleitet wurden beide Einheiten von den beiden Volontärinnen Élodie Malanda und Mirjam Spandri, die eine bessere Vernetzung erreichen wollen. Wünschenswert wäre, dass dieser Workshop insgesamt mehr Bekanntheit erreicht, denn bislang sind nur zehn der jährlich ca. 1600 Führungen in Dachau mit einer Schreibwerkstatt verknüpft, welche den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, das Erlebte unmittelbar zu verarbeiten.

(Andrea Peter)

Zu Gast beim Augsburger Konjunkturgespräch

Auf Einladung der IHK durften wir gespannt sein, was uns beim Konjunkturgespräch am 21.02.2019 erwarten würde. Zunächst fiel uns auf, dass unter den 250 Teilnehmern kaum Frauen waren – und auch in unseren Reihen nur 4 Mädchen (neben 12 Jungs) aus den Wirtschaftskursen der Q12. Wir bekamen Namensschilder und fanden unsere Namen zwischen Unternehmern und Wirtschaftsexperten auf der Gästeliste wieder. (mehr …)