Herzlich willkommen am Gymnasium bei St. Anna

Aus Tradition modern - in necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas

Unsere neue Schulpartnerschaft mit Fujitsu

Das Gymnasium bei St. Anna in Augsburg hat am 9. November 2016 seine erste Schulpartnerschaft mit der Fujitsu Technology Solutions GmbH geschlossen und damit die 51. durch die IHK vermittelte im Wirtschaftsraum Augsburg. Wie Schulleiter Peter Schwertschlager bei der Unterzeichnung der Urkunden berichtete, besteht bereits seit fünf Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit dem IT-Unternehmen. Dabei arbeiten die Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe mit Laptops, die von Fujitsu im Rahmen des Projekts Digitales Bildungsnetz Bayern zur Verfügung gestellt wurden. „Als wir uns eine Partnerfirma aussuchen durften, haben wir uns natürlich für Fujitsu entschieden”, sagte er.

Oliver Heckemann, Leiter des Geschäftsbereichs Ausbildung bei der IHK Schwaben, blickte in seinem Grußwort auf die Anfänge der Schulpartnerschaften im Jahr 2013 zurück. Die drei wichtigsten Gründe seien gewesen, das gegenseitige Verständnis zu fördern, dem Fachkräftebedarf der Mitgliedsfirmen entgegenzuwirken und den Schülerinnen und Schülern mehr Informationen über berufliche Möglichkeiten zu geben. Am Tag der Urkundenunterzeichnung im Gymnasium bei St. Anna gab es im Kammerbezirk bereits über 190 Partnerschaften. „Die IHK dabei will nicht nur Wegbereiter, sondern auch Wegbegleiter sein”, versprach Heckemann.

Dass Schulpartnerschaften wichtig sind, unterstrich auch Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber in ihrem Grußwort. Die Lernenden hätten angesichts der differenzierten Berufsbilder viele Fragen und die Unternehmen könnten sie dabei begleiten.

Die Schülerinnen Cornelia Böhm und Laura Spickenreuther berichteten von Eindrücken, die sie bei einem Werksbesuch bei Fujitsu gewonnen haben. Sie schilderten, dass Fujitsu und das “Anna” gemeinsame Werte wie soziales Engagement und Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt verbindet. So produziert das Unternehmen nachhaltig und beschäftigt Behinderte; die Schule ist zertifizierte Fair Trade School und betreibt Aktionen wie Sponsorenläufe für soziale Zwecke. Die Schüler Benedikt Reinhard und Sebastian Schwarz gaben einen Einblick in einen Schultag und wie dabei digitale Medien zum Einsatz kommen.

Über die Partnerschaft aus Sicht des Unternehmens sprach Christoph Schmidt, Vertriebsdirektor für öffentliche Auftraggeber bei Fujitsu. „IT-Bildung ist seit Jahren ein Thema für uns, wir haben eine Schule gesucht, die IT-affin ist, für sie können wir der richtige Partner sein”, sagte er.

(Roswitha Mitulla, IHK)

Christoph Schmidt, Vertriebsdirektor für öffentliche Auftraggeber bei Fujitsu (links) und Schulleiter Peter Schwertschlager unterzeichnen die Urkunden für die Partnerschaftsvereinbarungen.

Bild 1: Mitulla

Von links: Oliver Heckemann, Leiter des Geschäftsbereichs Ausbildung bei der IHK Schwaben, Christoph Schmidt, Vertriebsdirektor für öffentliche Auftraggeber bei Fujitsu, Schulleiter Peter Schwertschlager, Franziska Schulze, von der Personalabteilung von Fujitsu, Matthias Schilling, Lehrer und Ansprechpartner an der Schule für das Projekt, Jaqueline Schuster vom Geschäftsfeld Aus- und Weiterbildung Berufsorientierung der IHK Schwaben.

Bild 2: Mitulla

Die zweite Augsburger Bürgermeisterin Eva Weber bei ihrem Grußwort

Bild 3: Dr. Schwarz

Werke des Monats November 2016

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Architektur nach dem Baukastenprinzip

links: Gemeinschaftsarbeit Klasse 7a

rechts: Partnerarbeit von Anastasiya Mosunova,

Julia Schlittko, 7d

Fachschaft Kunst

Ausflug der Klasse 7b in die Glyptothek

Am 27. Oktober 2016, unserem Exkursionstag, fuhren wir, die Klasse 7b, zusammen mit Frau Wohlmuth und Frau Ruprecht, in die Glyptothek nach München. Nach der Zugfahrt liefen wir vom Hauptbahnhof aus zum Königsplatz, einem großem Platz mit drei tempelähnlichen Museen. Frau Wohlmuth gab uns eine kurze Erklärung zu den Gebäuden, deren Inspiration aus Griechenland stammt; dann gingen wir in die Glyptothek.

Nach einer kurzen Pause begann die einstündige Führung. Zum Einstieg erfuhren wir etwas über den Bauherrn des Museums – König Ludwig I. von Bayern, dann wurden wir sehr detailliert über einen Original-Giebel infomriert, der von einer griechischen Insel stammt. Danach betraten wir das „Forum” des Museums, einen Raum mit vielen Büsten von Adeligen unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Zeitalter. Unser „Cicerone” ging auf einige der
Darstellungen besonders ein und zeigte uns zu einer Büste auch Münzen, auf denen einander zugewandte Köpfe eingeprägt waren. Zu guter Letzt durften wir das Museum noch alleine erkunden, um Fotos zu machen. Nach einem kurzen Abstecher zu Mc’Donalds kehrten wir wieder nach Augsburg zurück.
Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen, weil wir München besuchen durften
und die Führung sehr interessant fanden.

(Elisabeth Friedrich und Anissa Sarhani, 7b)

Einweihung unseres Trinkbrunnens im Altbau

Noch vor den Herbstferien konnte unser zweiter Trinkbrunnen in Beisein der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Günther eingeweiht werden: Im Rahmen einer mittäglichen Feierstunde, zu der auch die Schulleitung eingeladen war, übergaben die drei jungen Künster/-innen und ihr Kunsterzieher Herr Odato den maritim gestalteten Ort der Schule – naheliegender Weise bei einem kleinen ‘Umtrunk’ mit Brunnenwasser.

Der Dank für das Kunstwerk mit praktischem Nutzen gilt sowohl den kreativen Schüler/-innen für ihr Engagment als auch dem Sponsor, unserem Elternbeirat.

(Dr. S. Schwarz)

“Anna” bei der Bayerischen Staatsregierung: Muc-Exkursion der 10 b

Am Exkursionstag unserer Schule (27.10.2016) fuhren die Klassen 10 b und 10 c zusammen nach München, wo sich ihre Wege trennten: Die 10 c besuchte die Legislative (Landtag), während wir, die 10 b, die Exekutive (Justizministerium und Staatskanzlei) besichtigten. Nachdem wir die strengen Sicherheitskontrollen im Justizpalast passiert hatten, erfuhren wir in drei Vorträgen mehr über die Arbeit des Ministeriums, das zum Beispiel Richter und Staatsanwälte einstellt.

Wir lernten etwas über den Ablauf eines Strafprozesses und die verschiedenen Gerichtsbarkeiten in Deutschland. Anschließend besichtigten wir das Büro des Justizministers Bausback, der zu der Zeit in der bayerischen Partnerregion Québec in Kanada war. Anschließend wurden wir in der Mensa des Justizministeriums auch kulinarisch sehr gut versorgt.

Ein überraschendes Highlight war die Zufallsbegegnung mit Roberto Blanco, der an diesem Tag zu einem Prozess in den Justizpalast kam und sofort bereit war, mit uns Fotos zu machen, wie man sieht:

Satt und glücklich machten wir einen Spaziergang zur Staatskanzlei, wo wir eine kurze Führung erhielten und am Kabinettstisch Platz nahmen. Zuletzt hatten wir dann noch Freizeit in München zur Verfügung, bevor es um 16 Uhr wieder zurück nach Augsburg ging.

Wir bedanken uns bei der Landeszentrale für Politische Bildung für die Organisation und Einladung zu diesem besonderen Tag!

(Florian Drechsel, 10 b)

Herzliche Einladung: Griechisch für Eltern

Alle Schülereltern sind zu einem ganz besonderen Angebot am Gymnasium bei St. Anna eingeladen:

StD Herrmann bietet wieder seinen Altgriechisch-Kurs an, der nicht nur eine Begegnung mit der Sprache ermöglicht, sondern auch die Bandbreite der griechischen Kultur (Geschichte, Kunst, Philosophie …) vor Augen führt.

Dies geschieht in entspannter Atmosphäre jeweils am Donnerstag, 19-20 Uhr, in R. E032.

(Th. Herrmann)

FCAnna-Nachwuchs trumpft wieder auf

Wiederholung des Vorjahreserfolgs: Zweiter Platz bei der Augsburger Stadtmeisterschaft für Jungen II

Unser Fußballteam Jungen II erreichte mit neuen Trikots, die dankenswerterweise von Gardinen Vetter gespendet wurden, bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft wie im Vorjahr einen hervorragenden zweiten Platz. Als Gruppenzweiter der Vorrunde, in der es lediglich eine Niederlage gegen den späteren Turniersieger gab, wurde im Halbfinale das Gymnasium bei St. Stephan im Elfmeterschießen geschlagen. Nach regulären 30 Minuten hatte es 1:1 gestanden.

Im Finale bot unsere Mannschaft einen großen Kampf und unterlag der Heinrich-von-Buz-Realschule, die Partnerschule des großen FCA ist, unglücklich mit 1:2.

Wir gratulieren unseren Jungs zur Vizemeisterschaft! Und sagen vielen Dank an Gardinen Vetter!

(Martin Brenner)

Ein halbes Jahr im Friedensdorf International

Das Friedensdorf International hat es sich zur Aufgabe gemacht, kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur vorübergehenden medizinischen Versorgung nach Deutschland zu holen, wenn ihnen in ihrer Heimat nicht ausreichend geholfen werden kann. Die Kinder werden kostenlos in Krankenhäusern in ganz Deutschland behandelt und wohnen während der Rehabilitationsphase in der Heimeinrichtung des Friedensdorfes in Oberhausen. Im Anschluss werden alle Kinder wieder zu ihren Familien in ihre Heimatländer zurückgebracht, wo sie bei Bedarf noch weiterhin vom Friedensdorf mit Medikamenten und Verbandsmaterial versorgt werden. Neben dieser Einzelfallhilfe unterstützt das Friedensdorf durch Projektarbeit verschiedene Länder bei der Verbesserung der medizinischen Infrastruktur und will durch friedenspädagogische Arbeit in Deutschland soziales Bewusstsein und Engagement fördern. Dabei besteht die Möglichkeit von Praktika, wie Lea Müller, ehemalige Annenserin, eines absolviert hat. Ihren Erfahrungsbericht stellt sie unserer Schule zur Veröffentlichung zur Verfügung.

Frieden – ein großes Wort. Doch in Deutschland mussten wir uns als Kinder wenig Gedanken darüber machen. Frieden im Heimatland – das wünschen sich die Friedensdorfkinder ebenso, wie natürlich wieder gesund zu Mama und Papa heimzukehren. Denn jedes Kind im Friedensdorf hat seine eigene Geschichte zu erzählen, die es aus seiner Heimat für mehrere Monate zur medizinischen Behandlung nach Deutschland führt. Ich bin hier an einem einzigartigen Ort gelandet und werde im nächsten halben Jahr Erfahrungen sammeln, die man in dieser Art nur hier machen kann. Mit den ersten Sonnenstrahlen mache ich mich auf den Weg zu den Häusern „Rot 1-3″, wo die kleinsten unserer Schützlinge wohnen. Kaum öffne ich die Türe, klammern sich die Kleinen an meine Beine und begrüßen mich stürmisch. Diese ehrlich gemeinte Freude der Kinder darüber, dass ich komme, und ihr „Lea, du viele gutie” (was im Friedensdorf so viel heißt wie: Du bist lieb) zeigen mir jeden Tag aufs Neue, warum meine Arbeit hier so wichtig ist. „Eins – zwei – drei – FRIIIIIIEDEEEEEN!! Guten Appetit – danke!”, rufen rund 150 Kinder vor jedem Essen als religionsneutrales Tischgebet durch den Speisesaal des Friedensdorfes. Mich bewegt dieser Moment immer wieder. Die Welt wirkt so klein, wenn sich alle Kinder aus Zentralasien und Afrika und mittendrin noch die deutschen und japanischen Mitarbeiter an den Händen halten. Das gemeinsame Essen zeigt mir jedes Mal auf besondere Weise, wie einfach und kinderleicht Frieden sein kann. Kinder haben keine Vorurteile, sie schauen nicht auf Hautfarbe oder körperliche Einschränkungen. Davon können Erwachsene noch viel lernen. Ein kleiner Junge bringt einem anderen seine Flüssignahrung und mir gegenüber beobachte ich ein kleines Mädchen, das ganz selbstverständlich und ohne darüber nachzudenken ein zweites Brot schmiert und ihre ältere Freundin damit füttert, weil diese keine Hände hat. Klein und Groß hilft sich gegenseitig und gemeinsam schafft man hier alles.

Nach dem Essen laufe ich über den Dorfplatz und höre von überall her lautes Lachen, denn das kann wirklich jedes Kind im Friedensdorf. Die Lebensfreude ergreift und erfüllt jeden und man ist fasziniert von der Unbeschwertheit der Kinder. Außenstehende fragen sich oft, ob die Kinder nicht deprimiert über ihre Krankheiten sind. Doch wer auch nur einmal einen Fuß ins Friedensdorf setzt, wird sehen, dass die Kinder viel zu sehr damit beschäftigt sind, ihr Leben zu genießen, glücklich zu sein und der Krankheit einfach keinen großen Platz im Leben zuzugestehen. Trotzdem ist es mittlerweile an der Zeit, ein paar Kinder in die Reha zu bringen, wo Verbände gewechselt und Wunden versorgt werden und im Nebenraum kräftig bei der Krankengymnastik trainiert wird. In der Zwischenzeit kümmere ich mich mit den Mitarbeitern und den anderen Praktikanten um die Kinder: Wir malen, basteln, spielen, machen Musik, gehen auf den Spielplatz oder in die Turnhalle und manchmal machen wir sogar einen Spaziergang, gehen schwimmen oder backen Plätzchen und Muffins. Für die etwas Größeren gibt es zum einen das Lernhaus, wo sie Grundlagen im Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, zum anderen wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern eine Holzwerkstatt und eine Nähstube betrieben, wo die Kinder handwerkliche Fähigkeiten, die in den Heimatländern sehr wichtig sind, erwerben können.

Nach meiner Schicht bin ich ganz schön geschafft, aber trotzdem setzte ich mich noch zu ein paar angolanischen Mädchen, die sich die bunteste Wolle in ihre Haare einflechten und damit wunderschöne Frisuren kreieren. Mir scheint die Sonne ins Gesicht und ich höre aus dem CD-Player das Lieblingslied der Friedensdorfkinder und habe das Gefühl angekommen zu sein:

„Glaub mir irgendwann

Wird die Liebe regieren

Wir haben nichts mehr zu verlieren

Die Zeit lässt die Wunden heilen

Du bist genau wie ich und nicht allein

Ich bin nah bei dir, gemeinsam schaffen wir Großes hier [ … ]

Komm wir bring’n die Welt zum Leuchten

Egal woher du kommst

Zu Hause ist da, wo deine Freunde sind

Hier ist die Liebe umsonst!”

Das Friedensdorf bietet jungen Menschen die Möglichkeit eines Praktikums im Heimbereich, in der Reha, dem Lernhaus, der Küche, dem Bildungswerk, der Öffentlichkeitsabteilung, dem Fahrdienst und in der Hausmeisterei. Praktikanten sollten mindestens drei Monate (im Heimbereich und in der Reha mindestens sechs Monate) Zeit mitbringen und erhalten auf dem Gelände in einer WG mit den anderen Freiwilligen freie Kost und Logis. Das Friedensdorf freut sich auf euch! Weitere Informationen findet ihr unter https://www.friedensdorf.de/Praktikum.html

Der Transport der Kinder aus ihren krisengeschüttelten Heimatländern zur medizinischen Versorgung in Europa, ihre Unterbringung, Verpflegung und Betreuung, orthopädische Hilfsmittel – all das ist nötig, um effektive Hilfe für die jungen Opfer von Kriegen und Krisen zu leisten. Um dies zu tun, braucht es neben Idealismus vor allem eines – es braucht Geld. Das Friedensdorf wird fast ausschließlich aus Spenden finanziert. Dieses Geld kommt erfahrungsgemäß nicht durch einige wenige Großspenden zusammen. Es sind die zahlreichen kleineren Spenden, die diese Arbeit ermöglichen. Daher ist jeder Spendenbetrag willkommen. Jeder Euro wird gebraucht! https://www.friedensdorf.de/Spenden.html

(Lea Müller, ehemalige Annenserin, Abiturjahrgang 2015)

Einladung zur Lesung von Marianne Ach

Zur bevorstehenden Lesung der Münchner Autorin in Jahrgangsstufe 9 lädt die Fachschaft Deutsch alle Interessierten herzlich ein!

Am geschichtsträchtigen 9. November (9.45-11.15 Uhr) wird Marianne Ach aus ihrem Buch “Der Blechsoldat”, das die NS-Zeit problematisiert, vortragen. MIt dieser Veranstaltung wird unser frisch renovierter Vortragssaal eingeweiht.

(Dr. Sandra Schwarz)

Gymnasium bei St. Anna Augsburg - seit 1531