Aus Tradition modern

in necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas

Präsentation des Schaukastens “The Rocky Horror Show”

Ein Teil des P-Seminars Theater hat die letzten Wochen (und Monate ;)) damit verbracht, Informationen rund um das Musical „The Rocky Horror Show” zu sammeln, um damit den Schaukasten im 2. Stock Altbau zu füllen. Am Donnerstag vor den Herbstferien wurde der (fast) fertige Schaukasten dem restlichen P-Seminar und Frau Kindermann vom Theater Augsburg vorgestellt.

Neben Texten zur Entstehungsgeschichte des Musicals, das 1973 in London uraufgeführt wurde und bereits 1975 als Kinofilm Premiere feierte, kann man dort nun auch typische Kostüme bzw. Requisiten und das Highlight – eine durchtrainierte Schaufensterpuppe im authentischen Rocky-Film-Outfit – bewundern.

Da “The Rocky Horror Show” nächsten Sommer auf der Augsburger Freilichtbühne gespielt wird und das P-Seminar „Theater” im Februar zu einer Filmnacht mit der „Rocky Horror Picture Show” am Anna einlädt, ist dieser Schaukasten die perfekte Gelegenheit, sich schon jetzt für das berühmte Musical begeistern zu lassen.

Wir freuen uns über alle, die „Rocky” und dem Schaukasten einen Besuch abstatten!

(Almut Stampe, P-Seminar „Theater”)

Exkursionstag der Klasse 7a: Besuch des Römerlagers

Am 27.10.2016 besuchte unsere Klasse 7a mit den Lehrkräften Frau Serseludis und Herrn Klug das Augsburger Römerlager, das die faszinierende Welt der römischen Provinzhauptstadt Augusta Vindelicorum zeigt. Vor Ort, in der imposanten Toskanischen Säulenhalle, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine wurde von Herrn Klug beaufsichtigt, die andere von Frau Serseludis.

Als erstes gingen wir zu einer Art Esszimmer, dem sogenannten Triklinium, wo nachgestellt wurde, wie die Römer aßen und tranken. Unsere Leiterin erklärte uns, wo der Hausherr und seine Frau lagen und auf welcher Bank der Gast Platz nehmen durfte. Damals standen unter anderem eine spezielle Soße und Fladenbrot auf dem Speiseplan. Im Anschluss konnten wir einen römischen Tempel in Miniaturformat betrachten. An der nächsten Station stand es allen Schülern/-innen offen, eine Tunika, das übliche Kleidungsstück im damaligen römischen Imperium, anzuziehen. Daraufhin erhielten wir eine vornehme Toga, die zu tragen allerdings nur reichen oder bedeutenden Bürgern gestattet war. Darüber hinaus bekamen wir Diademe und Lorbeerkränze aufgesetzt. Wir schauten uns außerdem noch eine Statue von Kaiser Augustus und die römische Militärausrüstung an, die jeder einmal berühren oder tragen konnte.

Am Ende bedankten wir uns für die interessante Führung, die umfangreichen Erklärungen der Leiterin und den Spaß, den wir hatten. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir wieder an der Schule an. Für uns alle war das ein fantastisches Erlebnis, das uns sehr gefallen hat.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Serseludis und Herrn Klug für diesen gelungenen Exkursionstag!

(Lukas Eichler und Hannah Linder, 7a)

P-Seminar “Jugendliche Flüchtlinge” bei Premium Aerotec

Im Rahmen des diesjährigen Exkursionstages besuchte das P-Seminar „Jugendliche Flüchtlinge” unter Leitung von Frau Baumann und Herrn Weis das Premium AEROTEC-Werk in der Haunstetter Straße. Premium AEROTEC ist mit ca. 10000 Arbeitsplätzen an fünf Standorten, davon ca. 4000 in Augsburg, einer der wichtigsten Zulieferer für Airbus und Boeing und einer der größten Arbeitgeber in Augsburg.

Schwerpunkt der Tätigkeit ist dabei nicht nur die Produktion von Flugzeugteilen, sondern auch die Entwicklung derselben. Wer im Urlaub in einem Airbus fliegt, sitzt mit großer Wahrscheinlichkeit auf einer Bodengruppe, die in Augsburg gefertigt wurde. Nach einer allgemeinen Vorstellung der Firma sowie der verschiedenen Berufsfelder durften die Schüler/-innen auch zwei Werkshallen besuchen, in denen Rumpfteile für Airbus-Modelle gefertigt werden. Premium AEROTEC bietet jedes Jahr Praktikumsplätze für Jugendliche an, die sich einen Überblick verschaffen möchten über die beruflichen Möglichkeiten bei dieser Firma, zudem bekommen auch jugendliche Flüchtlinge die Möglichkeit, das Werk und die Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen.

Ein besonderer Dank unsererseits gilt nicht nur der Firma Premium AEROTEC, sondern auch der IHK Schwaben, durch deren Vermittlung diese außergewöhnliche Führung erst möglich wurde.

(Stephan Weis)

Wasser und Wein: Die Bedeutung des Lesens und die Aufgaben schulischer Leseförderung

Da Leseförderung am Gymnasium bei St. Anna eine zentrale Rolle spielt, holte die Fachschaft Deutsch einen ausgewiesenen Experten ins Haus: Prof. Dr. Klaus Maiwald, Ordinarius für Deutschdidaktik an der Universität Augsburg. Auf Einladung der Societas Annensis hielt der renommierte Lehrstuhlinhaber am 17. November 2016 einen kurzweiligen Abendvortrag vor unseren Schülern/-innen der Q11, Kollegen/-innen und Mitgliedern der Ehemaligenvereinigung unserer Schule. Um mit der Titelmetapher zu sprechen: Ohne Lesen ist alles nichts – aber Lesen ist nicht alles. Für die einen ‚Lebenselexier’, ja ein besonderer Genuss, sind Bücher für andere weder ‚der Weg zum Glück’ (Dalai Lama) noch ein Erfolgsrezept.

Am Anfang aber steht in jedem Falle das Vor-Lesen im Sinne dessen, dass gerade junge Leser/-innen Vorbilder brauchen, die ihre Lesebegeisterung vorleben, sei es zuhause oder in der (Vor-)Schule. Deutschlehrer/-innen und Eltern sind im besten Falle auch Bücherwürmer und Leseratten, denen Kinder und Jugendliche nacheifern können. Dazu bedarf es aber nicht nur der Lesefreude, sondern auch jener Lesekompetenz, die erst nach dem deutschen PISA-Schock des Jahres 2000 ins didaktische Bewusstsein rückte und zu einem Paradigmenwechsel in der Leseförderung führte. Wurde diese in den 1990er Jahren vor einer überschaubaren Medienlandschaft noch als bloße Anregung zum literarischen Lesen empfunden, so ist seit den von PISA aufgedeckten Defiziten das funktionalistische und kognitivistische Lesen in den Fokus gerückt. Analog zum Beispiel eines Fußballers, dem elementare Techniken fehlen und der nicht durch einen Top-Fußballschuh spielen lernt, bedarf es bei mangelnder Lesekompetenz kaum bloßer Leseanreize. Unter didaktischer Perspektive gilt es vielmehr, drei miteinander verschränkte Ebenen des Lesens und der Leseförderung zu berücksichtigen: die Prozessebene (Textverstehen) durch Lesestrategien und Lautleseverfahren; die Subjektebene (Selbstkonzept des Lesers) durch freies bzw. Viel-Lesen und anregenden Literaturunterricht sowie die (außer-)schulische soziale Ebene.

In dieser Hinsicht also ist die Fachschaft Deutsch doppelt gefragt – und leistet am 18. November, dem Bundesweiten Vorlesetag, wieder einen Beitrag: Unseren Fünftklässlern/-innen wird in der Mediathek vorgelesen, diesmal von unserer Schulleitung, Herrn Schwertschlager und Herrn Meyr, vom Fachbetreuer Herrn Brenner und von unserer Elternbeiratsvorsitzenden Frau Günther. Dass sich die Vorleser/-in Zeit für die Kinder nehmen – wie sich auch Herr Prof. Maiwald Zeit für unsere Q11 genommen hat – ist vor allem eines: gelebte Leseförderung.

Die Fachschaft Deutsch bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement sowie bei der Societas Annensis für großzügige Förderung des Vortragsabends!

(Dr. Sandra Schwarz)

Bundesweiter Vorlesetag für unsere 5. Jahrgangsstufe

Spannend und lustig sollte ein Buch sein, damit es Kindern als Lieblingslektüre taugt – beidem trug die Bandbreite des Vorleseangebots am 18. November 2016 Rechnung. Klassenweise kamen unsere Fünftklässler/-innen in den Genuss einen etwas anderen Schulvormittages, denn jeweils 45 Minuten verbrachten sie in der Mediathek, wo ‚ihr/-e’ Vorleser/-in schon auf sie wartete. Herr Schwertschlager, Herr Meyr, Herr Brenner und Frau Günther, die Elternbeiratsvorsitzende unserer Schule, nahmen sich Zeit, um den Kindern vorzulesen –

aus den Büchern „Der tätowierte Hund” von Paul Maar, „Dirk und ich” von Andreas Steinhöfel, „Der Brief für den König” von Tonke Dragt, „Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt” von Nicholas Gannon und „Die Jungens von Burg Schreckenstein” von Oliver Hassenkamp. Gespannt lauschten die Kinder den verschiedensten Geschichten und folgten dabei ihrem ‚Kopfkino’, waren also, wie auch die Vorleser/-in, eine Zeit lang ganz bei sich. Dass der Vorlesetag aber zugleich ein Gemeinschaftserlebnis ist, machte ihn wie jedes Jahr zu einer ganz besonderen Aktion an unserer Schule.

Und für alle Leseratten, die auch Literaturverfilmungen mögen: Aktuell in Augsburger Kinos angelaufen ist der Kinderfilm „Burg Schreckenstein” von Ralf Huettner.

(Dr. Sandra Schwarz)

Hoher Besuch am “Anna”

Am 7.11.2016 hatten die Teilnehmer/-innen des W-Seminars Olympia aus der Q11 die Möglichkeit, die Augsburger Olympia-Teilnehmerin im Kanuslalom, Melanie Pfeifer, kennenzulernen und ihr Fragen zu stellen. Die 30jährige Kanutin, die bei den Olympischen Spielen in Rio im Finale Platz 7 belegt hat, stellte sich interessiert unseren Fragen, welche sich natürlich größtenteils um Rio 2016 drehten. Besonders überrascht hat uns die Antwort auf die Frage, wieviel sie von Dopingproblemen in ihrer Sportart mitbekäme. Sie antwortete, dass sie sich relativ sicher sei, dass in ihrer Sportart kaum bis gar nicht gedopt werde, da sich Kanufahren vor allem im Kopf abspiele.

Es war außerdem sehr interessant zu hören, wie ein Tag mit einem Olympiarennen aussieht. Entgegen unserer Erwartung meinte Melanie Pfeifer, dass sich ein solcher kaum unterscheide von anderen Wettkampftagen, der Druck sei größer, aber damit könne eine so erfahrene Profi-Kanutin umgehen. Trotz einer verpassten Medaille zog sie ein positives Fazit aus dem größten Sportereignis der Welt – und wir Seminarteilnehmer/-innen haben neue Ideen für unsere Seminararbeit im nächsten Jahr gesammelt.

Vielen Dank für den Besuch!

(Adrian Hutka, Q11)

Unsere Medienscouts auf dem 2. Augsburger Begabungstag

Unter dem Motto „Nachhaltige Bildung – Bildung für Nachhaltigkeit” fand am 11. November 2016 im Rathaus der 2. Augsburger Begabungstag statt. Mit einem Fachvortrag der Bildungsinnovatorin Margret Rasfeld, mit zahlreichen Workshops und mit Angeboten zur Vernetzung erhielten sowohl Lehrende als auch Lernende einen Einblick in die Bandbreite der Bildungslandschaft. Auf dem Marktplatz der Möglichkeiten informierten die Medienscouts über das Konzept des Peer-to-peer-Teaching und über konkrete Angebote im Bereich der Medienerziehung.

(Melanie Schweizer)

W-Seminar “Ressource Wasser” im Alten Wasserwerk

Das Wasserwerk am Hochablass gilt als die erste derartige Augsburger Anlage zur Förderung und Aufbereitung von Trinkwasser. Es setzte 1878 den Grundstein für eine moderne, hygienische und zentrale Trinkwasserversorgung des Augsburger Stadtgebiets und war bis 1973 in Betrieb. Heute dient es den Stadtwerken Augsburg zur Stromerzeugung, als Technikmuseum und Informationszentrale zur Augsburger Trinkwasserversorgung. Zwei Tage nach Abgabe ihrer schriftlichen Seminararbeit konnten sich die Teilnehmer/-innen der beiden W-Seminare „Ressource Wasser” bei einer äußerst fachkundigen und interessanten Führung von der für Augsburg lange Zeit lebenswichtigen Bedeutung dieses historischen Gebäudes und seiner wassertechnischen „Innereien” überzeugen.


Herzlicher Dank ergeht an dieser Stelle an Herrn Kunert von den Stadtwerken Augsburg!

(Bernd Raczkowsky)

Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Maiwald, Universität Augsburg

Die Societas Annensis e. V. gegründet 1926 lädt ein:

wann? Donnerstag, 17. November 2016, 19.00 Uhr

wo? Mensa

was? Wasser und Wein – die Bedeutung des Lesens und die Aufgaben schulischer Leseförderung

Wenn der durch seine umfängliche Forschungs- und Vortragstätigkeit international bekannte Inhaber des Augsburger Lehrstuhls für Deutschdidaktik am Gymnasium bei St. Anna darüber spricht, was das Lesen bedeute, so geschieht dies auch aus ehemaliger Lehrerperspektive. Seit Prof. Dr. Maiwald das Fach Deutsch selbst unterrichtet hat, denkt der Didaktiker weiter darüber nach, was Kinder und Jugendliche zum Lesen motiviert – oder auch nicht. Wie entsteht „Lust am Lesen” überhaupt? Und weshalb wird sie vielen ausgerechnet in der Schule ausgetrieben?

Der Vortragstitel „Wasser und Wein”, der in seiner prägnanten Mehrdeutigkeit etwa den empirisch zu beobachtenden Befund im Auge haben könnte, dass Eltern durchaus Lesen bei ihren Kindern wichtig finden, ohne es aber selbst zu praktizieren, macht gespannt auf einen Referenten, der nicht zu dozieren pflegt, sondern ‚Binsenweisheiten’ so humorvoll wie kritisch hinterfragt.

Lassen Sie sich diesen informativen und unterhaltsamen Abend nicht entgehen!

Gerne können Sie interessierte Mitschüler/-innen, Verwandte, Freunde und Bekannte mitbringen.

(Vorstand der Societas Annensis)

Vorlesetag für unsere 5. Jahrgangsstufe

Dazu sind unsere 5. Klassen am 18. November herzlich in die Mediathek eingeladen.

Die diesjährigen Vorleser, Herr Schwertschlager, Herr Meyr und Herr Brenner, sowie die Elternbeiratsvorsitzende Frau Günther freuen sich auf Euch!

(Dr. Sandra Schwarz)

Gymnasium bei St. Anna Augsburg - seit 1531