Aus Tradition modern

in necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas

ANNAfair macht Schule

Am 22. Juni 2016 war es soweit – im Rahmen eines Festaktes wurde das Gymnasium bei St. Anna von Transfair e.V. offiziell zur Fairtrade School ernannt. Dieser Titel honoriert zum einen das fast zweijährige Engagement des gleichnamigen P-Seminars unter Leitung von Herrn Statt, das im Vorfeld fünf Voraussetzungen für das Fairtrade-Prädikat erfüllt hat. Zum anderen greift dieses wichtige Aspekte unserer Schulcharta auf und erinnert die Schulfamilie tagtäglich daran, dass Nachhaltigkeit nicht auf Kosten Anderer oder der Umwelt zu haben ist. Jede/-r Einzelne ist mit jedem einzelnen Einkauf für mehr Fairness verantwortlich – so die klare Botschaft aller Redebeiträge: von Herrn Schwertschlager, Herrn Statt, Frau Michallik vom Weltladen und Frau Amler von Transfair.

Angesichts dessen, dass bereits die Sechs- bis Dreizehnjährigen im Jahr drei Milliarden Euro in Deutschland ausgeben, haben auch unsere Schüler/-innen es selbst in der Hand, was ihnen Konsum wert ist. Fair gehandelte Produkte (vom Kaffee über die Augsburger Fairtrade-Stadt-Schoki bis hin zum Fußball) listet z.B. die bevorstehende vierte Auflage des Augsburger KonsuMensch-Heftes auf, an der das P-Seminar unserer Schule mitgearbeitet hat. Darüber hinaus haben die zehn Teilnehmer/-innen es geschafft, in Kooperation mit dem Weltladen und Absprache mit Herrn Böhrer, unserem Hausmeister, die Schulautomaten teils mit fairen Produkten zu befüllen oder ihren Abiturjahrgang zu fair produzierten Abi-T-Shirts zu motivieren. Auch in Zukunft soll ANNAfair Schule machen – darin waren sich alle einig, denn in zwei Jahren wird das Gymnasium bei St. Anna erneut zertifiziert, braucht also vor allem Nachwuchs in Sachen Fairness. Außerdem gilt unsere Schule laut der Transfair-Referentin Frau Amler in Zukunft nicht nur als „Leuchtturm“ unter den Augsburger Gymnasien, sondern spielt auch in der (inter-)nationalen Liga der Fairtrade Schools mit. Solche Botschaften gingen dank der musikalischer Untermalung seitens der Jazz Babies (unter Leitung von Herrn Bauerfeind, Gesangssolo: Jessica Steinherr, Q 12) doppelt ins Ohr und fanden viel Beifall.

(Dr. Sandra Schwarz)

„Sion“-Fahrt

k-Sion Woh 3

 

Als Gäste der Kurt-Bösch-Stiftung verbrachten zwölf Schülerinnen und Schüler des

W-Seminars „Augustus“ aus der Q 11, begleitet von den Lehrkräften StDin Wohlmuth und StD Herrmann, die Tage von 12.10.-16.10.2015 in den Stiftungshäusern „Maison Blanche“ und „Le Coq“ in Sion / Sitten (Wallis).

 

 

Dem Stiftungsgedanken entsprechend hatten die Teilnehmer eigenständig für die Unterkunft und die Verpflegung zu sorgen. Dank einer guten Vororganisation stand nicht nur der Speiseplan für die ganze Woche fest, sondern es wurde auch sogleich nach der Ankunft und dem Beziehen der Zimmer mit der Vorbereitung des ersten Abendessens begonnen. Diese gemeinschaftlichen Aktivitäten in der Küche während der ganzen Woche trugen zum näheren Kennenlernen der Schülerinnen und Schüler bei und förderten ihre Sozialkompetenz.

Die Aktivitäten der folgenden Tage standen ebenfalls im Zeichen der Stiftungsidee, die ja vorsieht, den sprachlichen und kulturellen Austausch im Gebiet des Kantons Wallis zu fördern. Der Dienstag begann mit einer zweistündigen Stadtführung, die die historischen Sehenswürdigkeiten der Altstadt insbesondere aus römischer und mittelalterlicher Zeit beinhaltete, wie z. B. die St-Theodulskirche mit den Überresten römischer Thermen im Untergeschoss oder das Supersaxo-Haus mit seiner prachtvollen, geschnitzten Holzdecke. Bei einem zweiten Besuch in Sion am Mittwoch besichtigten wir die Kathedrale auf dem Hügel von Valère und stiegen anschließend zur Festungsruine Tourbillon auf. Der Donnerstag war dem Ausflug in die Römerstadt Martigny gewidmet, wo vor allem der Besuch des Museums der Fondation Pierre Gianadda auf dem Programm stand: Das Museum beeindruckte durch die in vorbildlicher Weise präsentierten gallorömischen Funde, die in anschaulicher Weise das Leben in einer römischen Garnisons- und Provinzstadt dokumentieren. Wer an der aktuellen Matisse-Ausstellung weniger interessiert war, konnte auch die im Untergeschoss ausgestellten Oldtimer bestaunen.

Parallel zu den kulturellen Aktivitäten wurde die Woche mit wohl dosierten Unterrichtseinheiten teils vormittags, teils nachmittags für die im Hinblick auf die zu erstellende Seminararbeit unerlässliche Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten genutzt. Andererseits wurden thematische Schwerpunkte gesetzt (modellhafte Analyse und Interpretation ausgewählter archäologischer Quellen zur Person des Kaisers Augustus). Da im Haus Internetzugang vorhanden war, nutzten einige Schüler die Zeit auch schon für die Recherche zu ihrem Referatsthema.

Summa summarum kann sicherlich festgehalten werde, dass diese Woche mit der Mischung aus kulturellen und schulischen Aktivitäten für die ganze Gruppe ein Gewinn war. In diesem Sinne äußerten sich auch alle Teilnehmer, wobei zu hoffen bleibt, dass diese Fahrt auch für künftige Seminar durchgeführt werden kann.

Dies ermöglicht nicht zuletzt die großzügige finanzielle Unterstützung der Fahrt durch die Societas Annensis, der wir an dieser Stelle herzlich dafür danken. Unser Dank gilt ebenfalls der Kurt-Bösch-Stiftung sowie dem Stiftungsvorsitzenden Herrn Dr. Köhler.

Die neuen Annabuttons sind da!

Auswählen! Anstecken! Anschauen!
Die Annabuttons werden jeden Freitag in der 2. Pause in der Pausenhalle angeboten. Die neuen Serien „Kunst-Chamäleon“ und „Annamals“ wurden von der Klasse 6bin MKK gestaltet. Die Motive entstammen z. T. aus dem von Simon Schweizer (Q12) entworfenen Plakat für den Annaball 2015.

3 Tage im Nirgendwo – Radeln in Rappershausen

smartphone Bea 053

Montag Morgen, 7 Uhr 15, Regen, müde Gesichter, zu lange Schlange für einen Kaffee… gewöhnlicher Start ins Schullandheim. Aber es sollte nicht ganz gewöhnlich sein und so begann das Abenteuer im hohen Norden Bayerns nach einer langen Zugfahrt gleich mit einer gewagten Mountainbike-Tour, die zu unserer Bleibe führte. Unser vorübergehendes Revier: Viele Hügel, Wind, Regen, ein untaugliches GPS-Gerät, sportliche Fahrräder und nun ja… wir. In unserer vollen sportlichen Varietät. Aber wir sind nach ungefähr 15 km angekommen. Einige waren bereits an ihrem körperlichen Limit angekommen, Tränen flossen, rote Gesichter hingen schlapp über den Lenkern, erste Trotzreaktionen wallten auf. Andere rollten nur die Augen… Diese 15 km bei leichtem Regen, es ginge schließlich auch viel schlimmer! (mehr …)

Gymnasium bei St. Anna Augsburg - seit 1531