Aus Tradition modern

in necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas

Mediencharta-Stäbchen

Bild des Monats Okt.15

Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrkräfte des Gymnasiums bei St. Anna gestalteten in den letzten Wochen jeweils ein Holzstäbchen mit einem farbigen Muster. Herr Fiener und Herr Meiringer sammelten alle Stäbchen, fügten sie zu einem riesigen Holzgebilde zusammen und montierten es unter die Decke im Eingangsbereich des Altbaus. Wie eine Wolke aus Holz, an der jederzeit weitergebaut werden kann, schwebt nun dieses Gesamtwerk vor der Mediencharta Die Schülerinnen und Schüler unterzeichneten auf diese Weise die Regeln der Mediencharta.
Christian Odato i.A. der Fachschaft Kunst

 

Einweihung Trinkbrunnen

Am letzten Tag der diesjährigen Schul-‚Woche des Wohlbefindens‘ wurde unser neuer Trinkbrunnen eingeweiht: Diese großzügige Stiftung des Elternbeirats übereignete seine Vorsitzende Frau Günther dem Gymnasium bei St. Anna in einer Feierstunde am 16. Oktober 2015. Der Wasserspender kommt allen Mitgliedern der Schulfamilie zugute und befriedigt vor allem das Trinkbedürfnis unserer Schüler(innen) kostenneutral und umweltverträglich. Dies illustriert das Wandgemälde im Hintergrund – ein Wasserfall, der von jungen Künsterlinnen und Künstlern unter Regie von Herrn Odato gestaltet wurde.

 

Trinkbrunnen1

Einweihung Mediencharta

Einwkl

Startup – ‚Anna 4.0‘

Den Weltnormentag am 14. Oktober feierte das Gymnasium bei St. Anna mit einem besonderen Event: Die gesamte Schulfamilie versammelte sich auf dem Sportplatz und ließ Hunderte bunter Luftballons aufsteigen – ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass neue schulische Standards gesetzt wurden. Denn was die 832 Schülerinnen und Schüler in die Welt hinausschickten, waren persönliche Kommentare zur eben eingeweihten Mediencharta ihes Gymnasiums. Sie wurde Teil der bereits bestehenden Schulcharta, um diese zukunftsfähig zu machen.

An der Augsburger ‚Referenzschule für Medienbildung‘, wo digitale Medien eine wichtige Rolle im Unterricht spielen, braucht es neue Werte: Dass wir keine analogen Kinder mehr haben, führt nicht nur zu einem anderen Schulalltag, sondern auch zu einem anderen Miteinander. Neben „Umweltbewusstsein“, „Toleranz“ und „Hilfsbereitschaft“ stehen nun gleichberechtigt „gegenseitiger Respekt in sozialen Netzwerken“, „Schutz der virtuellen Privatsphäre“ oder „Medienmündigkeit“ – der künftige Verhaltenskodex am Gymnasium bei St. Anna ist ein Brückenschlag ins digitale Zeitalter. Insofern ‚Anna 4.0‘ in seinem Innovations- und Wachstumspotential der Anfangsphase eines neu gegründeten Unternehmens gleicht, war der Ballonstart vor allem eines: Startup!

Schulversuch lernreich 2.0

Ab dem Schuljahr 2013/14 nimmt das Gymnasium bei St. Anna am Schulversuch „lernreich 2.0“ teil.

Weitere Informationen finden Sie hier.

HAnnaA-Plus

Mehr Zeit für…

…Verstehen

               … Üben   … Klasse werden

                                             … Wohlbefinden

Im Rahmen der gebundenen Ganztagesklasse am Anna-Gymnasium haben die Kinder ein rhythmisiertes Tages- und Wochenprogramm, das ihnen einfach mehr schulische „Qualitäts“-Zeit gibt.

Informationsbroschüre

 

Notiz zum Sport im Ganztag am Anna:

Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote sind für Kinder im Ganztagsschulbereich ein wichtiger Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsförderung. Deshalb werden in unseren Ganztagesklassen täglich mehrere Angebote gemacht. Neben dem verpflichtenden Schulsport (3 Stunden pro Woche) können die Kinder aus einem täglich wechselnden Zusatzangebot wählen. In der 5. Jahrgangsstufe stehen folgende Kurse zur Wahl: Fußball, Ringen, Tanzen, Golf und „Walk and Talk“ (Nordic Walking). Außerdem umfasst das Konzept die so genannten „bewegten Pausen“, in denen den Kindern vielfältige Materialien für Bewegungsspiele zur Verfügung stehen. Tischtennis, Federball, Stelzenlaufen, Jonglieren und vieles mehr ist hier möglich. Wir halten die Sportangebote für pädagogisch sehr wichtig, der Leistungsgedanke spielt eine untergeordnete Rolle.

 

 

 

Die Anmeldung zur gebundenen Ganztagesklasse HAnnA-Plus 2015/16 erfolgt auf der Basis folgender Vereinbarungen zwischen dem Antragsteller und der Schulleitung bzw. dem Förderverein:

Die Teilnahme des Kindes an der Gebundenen Ganztagesklasse (HAnnA-Plus) erfolgt einschließlich der Teilnahme am Essen am Montag bis Donnerstag, jeweils bis 16.00 Uhr, am Freitag bis Unterrichtsende.

Unterrichtsfreie Tage nach der Ferienordnung sowie die erste und letzte Unterrichtswoche des Schuljahres sind von der Betreuung ausgenommen. Sollte Nachmittagsunterricht entfallen, wird das Kind trotzdem in HAnnA-Plus betreut. Ein Rücktritt von dieser Vereinbarung ist nicht möglich.

Kosten:
Die Betreuungskosten für die Gebundene Ganztagesklasse (HAnnA-Plus) werden vollständig vom Freistaat Bayern und der Stadt Augsburg übernommen.

Für Material und Aufwendungen erhebt der Verein einmalig in bar einen Beitrag von 15,00 € für das gesamte Betreuungsjahr.

Essenskosten für das Mittagessen an 4 Tagen pro Woche: (pro Tag zwei Hauptgerichte zur Auswahl + Mineralwasser. Salat oder Dessert nach Angebot):
 Jahrespauschale 600 €, bei 4maliger Abbuchung viermal 150 € (keine Rückerstattung bei Krankheit, Abwesenheit oder schulorganisatorisch bedingtem Mensaausfall)
Für Änderungen während der Vertragslaufzeit fällt eine Verwaltungsgebühr von 10 € an. Änderungen können erst zum übernächsten Abbuchungstermin berücksichtigt werden. Änderungen werden erst nach Änderung des Essensabos auf dem Aboausweis durch das Sekretariat I wirksam.

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2015

MaxBiehringer_kl

Maximilian Biehringer (9a) hatte sich aufgrund seiner hervorragenden Leistungen im Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2015 (1. Landessieger in der Wettbewerbssprache Latein) für das bundesweite Sprachenturnier in Hattingen (16. bis 19.09.2015) qualifiziert. Hier hat er Aufgaben in Latein und Französisch bearbeitet, die weit über das in der Schule Geforderte hinausgingen. So wurde beispielsweise im Team ein mehrsprachiges Theaterstück geschrieben, geprobt und aufgeführt, ein Vortrag auf Nordfriesisch musste verstanden und in der Wettbewerbssprache kommentiert werden, und eine Stadtführung auf Latein durfte ebenfalls nicht fehlen.

Referenzschule für Medienbildung

Das Gymnasium bei St. Anna ist eine von 150 „Referenzschulen für Medienbildung“ in Bayern. Die Betonung liegt dabei und „Bildung“. Ausgehend von der Erfahrung, dass die so genannten neuen Medien in den letzten 20 Jahren zu einem Phänomen geworden waren, das auf alle Lebensbereiche der Menschen – also auch unserer Schülerinnen und Schüler – zum Teil revolutionierende Auswirkungen hatte, haben wir uns Anfang 2009 entschlossen, das Thema zu einem zentralen Punkt der Schulentwicklung zu machen. Folgende Meilensteine des Prozesses gab es in den letzten Jahren:
– 2009: Entschluss, die Medienarbeit zu einem zentralen Baustein der Schulentwicklung zu machen
– 2010: Bewerbung für das Projekt „Referenzschule für Medienbildung“
– 2010/11: Neuvernetzung des Schulgebäudes durch die Stadt Augsburg; Pilotschule für den Anschluss an das pädagogische Netz der Stadt München (m@school oder M-Net); Konzeption des Medienwagen „Käschtle“
– 2011-2014: Ausstattung aller Klassenzimmer und Fachräume mit den Medienwägen
– 2011-2014: Pilotschule im Projekt „Digitales Bildungsnetz Bayern“
– Okt. 2012: Offizielle Ernennung zur „Referenzschule für Medienbildung“
– 2012-2014: Information und Beratung zum „Digitalen Lehren und Lernen“ für Schulen, Sachaufwandsträger, Politiker usw.
– seit SJ 2013/14: Teilnahme am Schulversuch „lernreich 2.0 – Üben und Feedback digital“
– SJ 2013/14: Entwicklung einer Mediencharta durch die Schulfamilie; Ausbildung der ersten Medienscouts
– SJ 2014/15: Implementierung der Mediencharta; Ausbildung der zweiten Gruppe von Medienscouts; Vorbereitungsarbeiten für 2 Laptopklassen in Jgst. 10

Als „Referenzschule für Medienbildung“ haben wir die Aufgabe
– die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken,
– die Unterrichtsqualität zu verbessern,
– das Profil der Schule zu schärfen und
– als Multiplikator weitere Schulen in der Region zu unterstützen.

Wie sich gezeigt hat, lässt sich die Medienarbeit an der Schule in drei Bereiche gliedern:

 medien

1. Medien als Werkzeuge des Lehrens
Von Anfang an haben wir uns bemüht, möglichst alle Lehrkräfte in den Prozess miteinzubeziehen. Wie sich gezeigt hatte, werden Medien dann im Unterricht eingesetzt, wenn sie
– problemlos zur Verfügung stehen,
– zuverlässig und einheitlich funktionieren,
– den Arbeitsaufwand (letztlich) reduzieren und
– die pädagogische Kreativität unterstützen.

Das Ergebnis war unser Medienwagen, schulintern schlicht schwäbisch als „Käschtle“ bekannt. Mehr dazu lesen Sie hier.
Zum Gesamtkonzept hat das Kultusministerium einen Beitrag in der Zeitschrift „Schule & wir“ veröffentlicht.

2. Medien als Werkzeuge des Lernens
Das Mediencurriculum (LINK) beschreibt, wie die Schülerinnen und Schüler während ihrer Zeit am Gymnasium Schritt für Schritt an die neuen Medien herangeführt werden. Erst in der Mittelstufe ist vorgesehen, ganze Klassen mit PCs/Laptops/Tablets auszustatten. Wie der Unterricht aussehen könnte, wie er sich auch verändert, wenn alle Schülerinnen und Schüler über ein eigenen Arbeitsgerät verfügen, erproben wir gerade im Schulversuch „lernreich 2.0 – Üben und Feedback digital“. Die beiden 9. Klassen, in denen der Versuch im 2. Jahr läuft, sollen im nächsten Schuljahr als Laptopklassen mit eigenen Geräten („Bring your own device“) weitergeführt werden.

 3. Medien als Gegenstand der Reflexion
In den Lehrplänen nahezu aller Fächer werden die neuen Medien irgendwann Gegenstand der Betrachtung und der kritischen Überprüfung. Die verschiedenen Perspektiven haben wir im Schuljahr 2012/13 zu einer Mediencharta zusammengeführt, die im SChuljahr 2014/15 auch optisch in die bestehende Schulcharta integriert wurde.
Ein zentraler Aspekt der kritischen Medienarbeit ist der Ansatz, Verantwortung an die Schülerinnen und Schüler zu übertragen. In Zusammenarbeit mit einer Medienpädagogin wurde im Schuljahr 2013/14 die erste Gruppe von Medienscouts ausgebildet, im Schuljahr 2014/15 die zweite. Diese Gruppe von 9.- und 10.-Klässler/-innen gestaltet die Safer-Internet-Tage für die Unterstufe und mittlerweile auch den Safer-Internet-Abend für die Eltern. Sie ist über die Schule hinaus im Einsatz, sowohl an anderen Schularten, als auch an Gymnasien in Schwaben.

 

  • Projekte im Schuljahr 2014/2015:
  •  
  • Teilnahme am Schulversuch „lernreich 2.0
  • Erweiterung der Schulcharta um eine Mediencharta
  • Fortbildungen für andere Schulen
  • Safer-Internet-Tag für Eltern
  • Ausbildung von Medienscouts durch Frau Vahl/Frau Schweizer/Herrn Kloß
  • 10-Finger-Tastatur für Jgst. 5

Informationen zum „Jugenmedienschutz“.

 

Weitere Informationen unter: www.medienschulen.bayern.de

Medienwagen „Käschtle“

Mittlerweile sind am Gymnasium bei St. Anna 32 Medienwägen „Käschtle“ und 4 modifizierte Desktopvarianten im Einsatz (Stand: November 2014).

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Ein Käschtle beinhaltet folgende wesentliche Komponenten:

  • Dokumentenkamera (Achtung: das von uns verwendete Modell Samsung SDP-860 ist Stand 11/14 wohl nicht mehr lieferbar)
  • PC mit Wacom-Tablet (Stiftbedienung)
  • DVD-Player
  • 4-fach Video-/Audioumschalter zur Auswahl der gewünschten Bild-/Tonquelle
  • Tastaturschublade
  • Lautstärkeregler

Der Medienwagen wird durch einen Rolladen verschlossen und ist mobil. Der Wandanschluss über Strom-, LAN-, HDMI- und AudioKabel ist ist mit einer Zugentlastung (Stahlseil) gesichert.

Wandseitig ist ein 16:9/10 Beamer mit DVI-/HDMI-Anschluss, LAN-Verbindung und ein Paar Aktivboxen erforderlich.

Schaltplan

Als Software für die Funktionalität „Elektronische Tafel“ kommt PDF-Annotator zum Einsatz.

Die vorbereitende Montage und Lieferung der Käschtle erfolgt durch unseren Partner music-world.

 

Gegenüber den an Schulen häufig verwendeten Whiteboards/Smartboards sehen wir folgende Vorteile:

  • Kostengünstig: Ein Wacom-Tablet ist deutlich günstiger als ein Whiteboard
  • Projektion auf die Wand oberhalb der Tafel: grüne Tafel bleibt erhalten; sehr große Projektionsfläche möglich; gute Sicht für alle Schüler
  • Arbeitsposition des Lehrers: mit Blick auf die Klasse
  • gesicherte Unterbringung von PC und Verkabelung
  • feste Montage von Dokumentenkamera und Tablet
  • die Dokumentenkamera ersetzt den OHP
  • die Software PDF-Annotator arbeitet mit pdf-Dokumenten (White-Board-Software verwendet in der Regel ein proprietäres Datei-Format) und ermöglicht die Verwendung von aktiven Hyperlinks im pdf-Dokument auf alle Dateitypen, die der verwendete PC öffnen kann.

 

Jeder Lehrer kann moderne Technik nach seinen Bedürfnissen einsetzen:

  • Schnelle Wiedergabe von CDs oder DVDs, ohne dass der Rechner eingeschaltet werden muss.
  • Die Kamera erweitert die Möglichkeiten des OHPs deutlich: Projektion aus Büchern, von Schülerheften, Gegenständen, auch mit starker Vergrößerung, möglich.
  • Die Verwendung von Audio- und Video-Materialien sowie Software wie Geogebra ist unkompliziert und ohne großen Vorbereitungsaufwand möglich.
  • Die „elektronische Tafel“ bietet neue gestalterische und methodische Möglichkeiten.
  • Die Erstellung von Unterrichtsmaterialien im PDF-Format für die „elektronische Tafel“ und der Austausch zwischen Kollegen ist einfach und nimmt immer weiter zu.

 

Nach über drei Jahren praktischer Erprobung lässt sich feststellen:

Die Technik funktioniert zuverlässig und nahezu störungsfrei. Die Schüler schätzen die Bereicherungen im Unterricht, die die neuen technischen Möglichkeiten bieten, und empfinden die „elektronische Tafel“ als angenehm.

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Kontakt: manfred.poeller@augsburg.de

 

Gymnasium bei St. Anna Augsburg - seit 1531