Aus Tradition modern

in necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas

Bild des Monats Mai

Biographische Selbstporträts
von links oben nach rechts unten: Lina, Emma, Hanna, Carolin (Klasse 10m);
digitale Bildbearbeitung, Tontrennung, Collage mit unterschiedlichen Materialien auf Holz als Bildträger

Filmprojekt „Io e te“

Wir, die Italienischgruppe der Klasse 9pM, haben uns im Rahmen eines Unterrichtsprojektes mit Frau Hörger mit dem Roman „Io e te“ („Ich und du“) von Nicolò Ammaniti beschäftigt. In der Mittelstufe Plus hatten wir im Zusatzjahr Zeit für Projekte. Zuerst haben wir das Buch im Unterricht gelesen und ein Portfolio dazu erarbeitet. Anschließend wurde von vier Gruppen jeweils eine kurze Szene des Buches verfilmt. Als unsere italienischen Austauschpartner im April nach Deutschland kamen, durften sie die vier Kurzfilme anschauen und bewerten. Der beste Film – von Olivia, Sveva und Marie – wurde prämiert: Die Gewinnerinnen erhielten freien Eintritt zum Kinobesuch von „Io e te“ im Original, der zum Abschluss des Projekts auf dem Programm stand.

Dafür, dass Frau Hörger das Projekt ermöglicht und unterstützt hat, bedanken wir uns herzlich!

(Marie Fischer und Olivia Crosby, 9pM)

Italien zu Gast am ‘Anna’

„Italiener kommen zu spät. Immer.“ So lautet ein bekanntes Klischees über die liebenswerten Bewohner des „Stiefels“. Aber wie wir gelernt haben, muss das nicht immer so sein. Pünktlich um halb vier fuhr der Bus aus Mirano am 06.04.19 in der Schertlinstraße vor, was uns Deutsche, die frühestens um halb fünf mit der Ankunft gerechnet hatten, sehr überraschte. Nachdem die Gäste mit einem kleinen selbstgemachten Büfett in Empfang genommen worden waren, ging es für die einen direkt zu ihren Austauschpartnerinnen bzw. -partnern nach Hause, während die anderen auf dem Gögginger Frühlingsfest ihre ersten Bierzelt-Erfahrungen sammelten. Am Montag durften die Italiener in den ersten drei Stunden den deutschen Unterricht besuchen. Direkt im Anschluss gab es ein klassisch bayerisches Weißwurstfrühstück in der Mensa und später, in der Stadt, einen kurzen Empfang im Rathaus. Dort startete dann auch eine von den Deutschen organisierten Stadtralley, die die Augsburger Innenstadt entdecken half. Zusammen mit Herrn Statt und Herrn Merk (der dafür extra sein Sabbatjahr unterbrach) ging es am Dienstag mit dem Zug nach München. Nach einer sehr interessanten italienischen Stadtführung gab es Mittagessen im Hofbräuhaus. Danach war der Ausflug offiziell beendet, aber die meisten von uns blieben noch bis zum späten Nachmittag in der Hauptstadt Bayerns. Am Mittwoch hieß es für die deutschen Schüler „Ab in den Unterricht“ und zwar, zumindest für die zehnten Klassen, den ganzen Vormittag, während die Italienerinnen und Italiener nach drei Stunden ‚erlöst‘ waren und im Vortragssaal zusammen mit der Klasse 9pM den Film „Tschick“ ansahen. Den anschließenden freien Nachmittag verbrachten die Meisten beim Lasertag mit anschließendem Stadtbesuch. Am Donnerstag ging es erneut nach München, diesmal mit dem extra gebuchten Bus. Als wir nach geschlagenen zweieinhalb Stunden Fahrt- oder besser ‚Stehzeit‘ beim Deutschen Museum ankamen, bekamen wir nach der Demonstration der bekannten Strom-Experimente eine weitere italienische Führung durch Teile der Dauerausstellung. Anschließend hatten wir noch eine Weile Zeit, andere interessante Abteilungen auf eigener Faust zu entdecken. Der darauffolgende Spaziergang entlang der Isar endete im Englischen Garten, wo wir picknickten, um anschließend zurück nach Augsburg zu fahren. Der Austausch wurde am selben Tag mit einem sehr gelungenen Abschlussabend abgerundet und Freitag früh vor dem Unterricht hieß es dann: Arrividerci e buon viaggio!

Abschließend kann man wohl sagen, dass es ein sehr gelungener und schöner Austausch war und wir die Zeit sowohl in Italien als auch mit  ‚unseren‘ Italienern in Deutschland sehr genossen haben.

Grazie mille ai Prof Keck e Hörger: für die viele Arbeit und das Herzblut, das Sie jedes Jahr wieder in den Austausch schicken; ohne Sie wären diese zwei Wochen nicht möglich gewesen.

(Hannah Welschof, 10a; Antonia Kirschning 10M)

Techniktraining für den nächsten Transalp

Nachdem unsere P-Seminare die Wintermonate mit einigen Spinning-Kursen beim TV Augsburg überbrückt hatten, konnten wir am 02.05.2019 endlich auch gemeinsam in der natürlichen Umgebung eines Mountainbikers trainieren. Wir versammelten uns um 15:30 Uhr an der Schule und erreichten nach einer 30minütigen Fahrt bereits unser Ziel: einen Parkplatz in Deuringen. Dort wurden wir schon freudig von Werner von der Alpinschule Augsburg empfangen, mit dem wir ein Techniktraining vereinbart hatten. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf dem langsamen und kontrollierten Fahren. Werner zeigte uns verschiedene Techniken, die wir anschließend durch Übungen festigten. Dazu zählten zum Beispiel das Fahren von engen Kurven und die Bewältigung von kleineren Baumstämmen. Uns allen fiel auf, dass einige Aufgaben anspruchsvoller waren, als sie zunächst wirkten. Im Anschluss konnten wir die erlernten Techniken in Teilen der Westlichen Wälder erproben. Während dieser Test-Tour lernten wir vor allem unsere Fahrräder besser kennen und weiteten unsere technischen Kapazitäten aus. Zudem hatten wir während des zweistündigen Trainings viel Glück mit dem Wetter und traten schließlich um 18:00 Uhr bei einsetzendem Regen die Rückkehr an.

Unser Dank gilt sowohl Frau Bolg für die reibungslose Organisation als auch Werner von der Alpinschule Augsburg für das lehrreiche Techniktraining!

(Timo Braunbarth, Q11)

Eine unvergessliche Woche in Lyon

Am 04.04.2019 machten wir uns als 18-köpfige Reisegruppe auf den Weg in unser Nachbarland Frankreich. Dort wurden wir von unseren Austauschpartnerinnen und -partner sehr herzlich empfangen und verbrachten den ersten Abend in den Gastfamilien in Lyon. Nach einem kleinen französischen Frühstück am Freitagmorgen in der Kantine des Lycée Jean Perrin, unserer Partnerschule, nahmen wir die Metro in die wunderschöne Altstadt, das Viertel Vieux Lyon, in dem wir unter anderem die typischen „Traboules“ (Gänge durch die historischen Wohnhäuser) kennenlernten und durchquerten. In der Nachmittagssonne erreichten wir den wohl schönsten Aussichtspunkt der Stadt, die auf einem Hügel gelegene Basilique de Fourvière, das historische Zentrum und eines der Wahrzeichen von Lyon. Sehenswert war für uns „Lateiner“ auch das sehr gut erhaltene Amphitheater oberhalb der Stadt. Das Wochenende verbrachte jeder von uns mit seinem „Correspondant“. Manche gingen shoppen, andere saßen gemeinsam in einem gemütlichen Café und genossen ein Croissant oder Pain au chocolat. In der darauffolgenden Woche nahmen wir vormittags am Unterricht teil, um das französische Schulsystem kennen zu lernen. Dazu gehörte anschließend natürlich auch das Mittagessen in der Kantine. An den Nachmittagen besichtigten wir das Musée des Canuts im Viertel Croix-Rousse, in dem wir Interessantes über Leben und Arbeit der Seidenweber im 19. Jahrhundert erfuhren, und das Musée des Frères Lumière, der beiden Erfinder des Kinofilms. Auch eine Stadtrallye stand auf dem Programm. Einen sonnigen und sehr spaßigen Mittwoch verbrachten alle deutschen und französischen Austauschteilnehmerinnen und -teilnehmer gemeinsam in Annecy. Nach einer Führung durch die wunderschöne ostfranzösische Alpenstadt und gestärkt durch kulinarische Köstlichkeiten beendeten wir den Tag mit einer kleinen Schifffahrt auf dem Lac d’ Annecy. Da sich in dieser kurzen Zeit alle angefreundet hatten und sich eine lustige Grupe entwickelt hatte, fiel uns der Abschied am letzten Morgen besonders schwer. Wir mussten das Land der guten Küche wieder verlassen und hätten uns gewünscht, noch länger bleiben zu können. Aber zum Glück kommen „unsere Franzosen“ Mitte Mai nach Augsburg, um Stadt und Umgebung und natürlich auch unsere Kultur kennen zu lernen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Schmidt und Frau Grabenstein für die tolle Organisation und die liebevolle Begleitung. Vive la France!

(Marie-Catherine Gerlach, 9pP)

Erfolg beim Bezirksfinale Sportklettern

Am 04.04.2019 fand das Bezirksfinale im Sportklettern in Augsburg statt, bei dem verschiedene Schulen aus ganz Schwaben teilnahmen. Dieses Jahr wurde  das ‚Anna‘ von zwei Gruppen der Jüngeren (Team 1: Jakob, 5a, Ronja, 6a, Finja, 6b, Anais, 7c, Marlene, 7c; Team 2: Lisa und Tara, 7a, Alina, 7a, Selina, 6b) und einer Gruppe der Älteren (Helena, 9P, Nele, 9P, Elias, 9M, Max, Q11, Adrianos, Q12) vertreten. Die Teams bestanden größtenteils aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Wahlfach Klettern/Bouldern bei Frau Bolg. Die Jugendlichen mussten sich in drei Kategorien messen: Lead (Klettern mit Seil), Speed (Klettern auf Zeit) und Bouldern (ungesichertes Klettern in geringer Höhe). Da alle grandios kletterten und weit über ihre Grenzen hinauswuchsen, erreichten die beiden jüngeren Teams jeweils ein hervorragendes Ergebnis: die einen den 4. Platz, die anderen den 7. Platz – letzteres sogar ohne jegliche Wettkampferfahrung. Die Älteren siegten zum dritten Mal in Folge. Damit qualifizierten sie sich für das in München/Freimann stattfindende Landesfinale am 4. Juli 2019.

Nochmals riesigen Dank an Frau Bolg, die den Wettkampf organisiert, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trainiert und somit den Sieg überhaupt erst möglich gemacht hat!

(Nele Haffner und Helena Schuster, 9P)

Handypaten – Schüler helfen Senioren

Im Rahmen unseres P- Seminars „Handypaten” geben wir in Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Kurse für die Generation ‚Ü 50‘. Das Freiwilligenzentrum Augsburg fördert seit 1997 die ehrenamtliche Arbeit in unserer Region und organisiert Projekte wie den Handykurs, aber auch Projekte mit Flüchtlingen oder das Schülerprojekt „Change in“. Mit Hilfe unseres Seminarleiters Herrn Ding haben wir uns auf den Kurs optimal vorbereitet, um alle Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantworten zu können. Wir beraten die Seniorinnen und Senioren und leisten praktische Hilfestellung rund um das Thema „Wie funktioniert mein Smartphone?“. Dank reger Teilnahme erfahren wir Handypaten im Gegenzug auch viel Freude und Dankbarkeit – so entsteht eine generationenübergreifende ‚win-win-Situation‘. Das Projekt findet an zwei Standorten statt, die wir mit unseren Kursen ‚bedienen‘: im Freiwilligenzentrum (nahe Rathausplatz) und im Mehrgenerationenhaus Hochfeld.

Weitere Interessenten am Handykurs können sich gerne melden (s.u.) – Sie sind uns willkommen!

Den “AZ”-Artikel zu unserem Projekt finden Sie hier.

(Shimal Akyol, Q 11)

Willkommen zur Einschreibung an unserer Schule

Die Neuanmeldung am Gymnasium bei St. Anna ist ab sofort möglich:

  • am 6. Mai: 14-18 Uhr
  • am 7., 8. und 9. Mai: 8-15 Uhr
  • am 10. Mai: 8-10.30 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bitte folgen Sie den Wegweisern (in erster Linie zur Mediathek, R. 111).

(Die Schulleitung)

Experimentiervormittag für Grundschülerinnen und Grundschüler am ‘Anna’

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Bobingen an der Singold, der Grundschule Augsburg Vor dem Roten Tor, der Friedrich Ebert Grundschule Augsburg und der Grundschule Mering Ambérieustraße tummeln sich im Chemiesaal des Gymnasiums bei St. Anna in Augsburg. Das ist Teil eines Projekts, bei dem schon in der Grundschule die Lust auf Fragen der Naturwissenschaften geweckt werden soll. Die MINT-Stärkung ist ein Anliegen von Marietta Menner und Nadja Anderle an der Universität Augsburg. Unter dem Begriff MINT A 3 möchte dieses neue Format Grundschülerinnen und Grundschüler für die Naturwissenschaften begeistern und ihre Freude am Experimentieren wecken und fördern. Das Kürzel A3 steht dabei für Augsburg, Augsburger Land und Aichach-Friedberg. Im letzten Schuljahr war die Jgst. 3 aus vier Grundschulen aus der MINT A3-Region zu Besuch am Gymnasium bei St. Anna. Da sich alle Beteiligten einig waren, dass es ein voller Erfolg war, wurde das Projekt in diesem Schuljahr mit Jgst. 4 wiederholt. Organisiert und durchgeführt wurde es von OStRin Ursula Müller, die ein Grundschulbetreuerteam, bestehend aus Annenserinnen und Annensern der Klassen 8P und 9a, unterstützte.
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Mathematik im Team – Erfolg beim Náboj-Wettbewerb

Im Unterricht werden Mathematikaufgaben meistens alleine gelöst – und doch muss man bei dem internationalen Mathematikwettbewerb Náboj, der alljährlich, unter anderem auch in Passau, stattfindet, eine gute Teamfähigkeit beweisen. Erstmals nahm daran in diesem Jahr auch ein Team vom Gymnasium bei St. Anna teil; wir starteten am Freitag, dem 22.03.2019, morgens in Augsburg, um pünktlich um 10 Uhr in Passau zu sein, und trafen mit fast 400 weiteren Schülerinnen und Schülern an der Universität zusammen.

Im Náboj-Wettbewerb geht es darum, in einer Gruppe von maximal fünf Teilnehmern innerhalb von zwei Stunden so viele Aufgaben wie möglich und mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad zu lösen. Wichtig sind dabei nicht nur gute mathematische Schulkenntnisse, sondern auch Ideen- und Einfallsreichtum im Team. Die Besonderheit: Die Aufgaben werden genau gleichzeitig in 17 Städten, verteilt auf zehn Länder, bearbeitet. Zu Beginn des Wettbewerbs erhält jedes Team zunächst sechs Aufgaben. Sobald eine Mannschaft eine Aufgabe richtig gelöst hat, kann die Lösung am Kontrollpunkt abgegeben werden. Ist das Ergebnis korrekt, erhält die Gruppe dort eine neue Aufgabe. Das Team mit den meisten richtig gelösten Aufgaben gewinnt.

Nach einem guten Start und zwischenzeitlicher Führung während des Wettbewerbs, bei dem die aktuelle Rangfolge immer live über eine Anzeigetafel und auch im Internet eingesehen werden konnte, erreichte das Team vom Gymnasium bei St. Anna, bestehend aus Jessica (10 a), Annika, Benedikt, Clementine (alle Q 11) und Tobias (Q 12), von insgesamt 39 Teams, die aus Deutschland teilgenommen haben, schlussendlich einen stolzen 4. Platz.

(Annika und Clementine, Q 11)

Gymnasium bei St. Anna Augsburg - seit 1531